Alle Berichte des NABU Hambergen



Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere getätigte Arbeit und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft vorstellen.

 

Alle Berichte nachstehend:

hier kann man Filtern nach Jahr: 2012 | 2013 | 2014 | 2015 | 2016 |2017 | 2018 | 2019 |2020 |20212022 |

Einladung zum Pflücktag auf der Streuobstwiese

Am Sonnabend, den

 

24. September 2022

 

findet von 10 bis 13 Uhr der "Pflücktag" auf unserer Streuobstwiese am Alten Rathaus in Hambergen statt. Dazu möchten wir alle Aktiven ganz herzlich einladen

 

Auf den Bäumen warten unter anderem Äpfel und Birnen darauf, gepflückt und verspeist oder weiter verarbeitet zu werden.

Fahrradtour zu den NATUREFUND-Flächen des NABU Hambergen

Der NABU Hambergen ist Kooperationspartner von NATUREFUND. NATUREFUND kauft Land, um Lebensraum für die Vielfalt der Arten zu bewahren. So kommt der Ortsverband in den Genuss, annähernd zehn Hektar Moor- und Waldflächen zu betreuen und naturnah zu entwickeln.

 

Bei der Fahrradtour zu den Flächen des NABU Hambergen gab es am 22. Juli 2022 eine informative Runde, die von Jürgen wie immer gut vorbereitet war. Es wurden unter anderem drei Stationen besichtigt.

Eindrücke

Die Strecke wird geplant. Insgesamt befinden sich im Gebiet der Samtgemeinde Hambergen 5 Flächen.
Die Strecke wird geplant. Insgesamt befinden sich im Gebiet der Samtgemeinde Hambergen 5 Flächen.
Kurzer Halt vor dem möglichen NABU - Büro in der ehemaligen Grundschule Ströhe. Wir wären dann Nachbarn eines Kindergartens und des DLRG.
Kurzer Halt vor dem möglichen NABU - Büro in der ehemaligen Grundschule Ströhe. Wir wären dann Nachbarn eines Kindergartens und des DLRG.

Im Niedersandhausener Moor

Mehr zu NATUREFUND

Mehr Informationen über NATUREFUND hier: https://www.naturefund.de/

Text: Manfred Kück

Bilder: Manfred Kück und Heiko Ilchmann

Einladung zur Entdeckungstour per Fahrrad

Ihr wolltet schon immer mal wissen, welche Gebiete unserer NABU Ortsgruppe "gehören"? Ihr interessiert Euch für unsere Projekte und unsere Arbeit oder möchtet uns einfach mal kennen lernen?

 

Dann nehmt teil an einer unserer Fahrradtouren. Den Anfang macht eine Tour zu "unseren Ländereien".

 

 

 

Wir treffen uns dazu am

 

Freitag, den 22. Juli 2022 um 15:00 Uhr

 

am Rathaus Hambergen. Kommt doch gerne mit auf Entdeckungstour. Wir freuen uns auf Euch!

 

Eine Anmeldung vorab per Mail an vorstand@nabu-hambergen.de wäre ideal, ist aber kein Muss.

 

Streuobstwiese gemäht und gemulcht

Unsere Streuobstwiese ist ein kleines Paradies für Tiere und Pflanzen (und Menschen) am Alten Rathaus in Hambergen. Dafür, dass das so bleibt, sorgt das aktive Wiesenteam, bestehend aus Gerold Wieting, Hans-Joachim Hoppen und Nicole Dekker sowie den Schafen von Katja Barz, in unzähligen Einsätzen. Um die Obstbäume kümmert sich Kurt Erfurt und Gerd Blume unterstützt mit seinen Bienen.

 

Zum Glück bekommt das Wiesenteam dabei auch gelegentlich Unterstützung.

 

In der vergangenen Woche etwa hat Jens Kuhn mit seinem Trecker große Teile der Wiese, unter anderem Arreale die die Schafe zuletzt bereits beweidet hatten, gemäht und gemulcht.

 

Trotzdem benötigt das Wiesenteam weitere tatkräftige Unterstützung, damit wir die Streuobstwiese auch langfristig so schön erhalten können.

 

Wer Interesse hat, mitzumachen, sei es nun regelmäßig oder einmalig, kann gerne einfach bei einem der Arbeitseinsätze vorbeischauen, so wie Heiko Ilchmann, der das Team beim letzten Einsatz am Dienstag unterstützt hat. Die Einsatztermine veröffentlichen wir auf der Startseite und in der Rubrik "Termine" (um in die Rubrik "Termine" zu kommen, klickt auf das Bild oben). Alternativ ist das Wiesenteam unter wiesenteam@nabu-hambergen.de auch per Mail erreichbar.

 

Hier noch ein paar Bilder vom letzten Einsatz:

Bilder: Heiko Ilchmann und Nicole Dekker

Hinweis: Terminänderung nächster NABU-Treff

Aus organisatorischen Gründen müssen wir unseren nächsten NABU-Monatstreff im Juni leider um eine Woche verschieben. Wir treffen uns also statt am 21. Juni 2022 nun am

 

28. Juni 2022 um 19:30 Uhr

 

in der ehemaligen Gaststätte von Rönn, Wesermünder Straße 8, 27729 Hambergen. Wir freuen uns auf Euch!

Einsatztermine des Wiesenteams

Ab sofort findet Ihr die Einsatztermine unseres Wiesenteams auf unserer Webseite in der Rubrik "Termine".

 

Wir treffen uns regelmäßig (etwa einmal pro Woche für ein bis zwei Stunden) auf der Streuobstwiese und  kümmern uns um allerlei anfallende Arbeiten. Schaut doch gerne einfach mal vorbei, zum Beispiel am Donnerstag, den 2. Juni 2022 um 15:30 Uhr. Wir freuen uns auf Euch.

 

Klickt auf das Bild, um in die Rubrik "Termine" zu kommen.

 

Euer Wiesenteam

Jahreshauptversammlung 2021

Die Jahreshauptversammlung für das Jahr 2021 fand am 24. Mai 2022 um 19:00 Uhr in gewohnter Kulisse der schönen Lübberstedter Mühle statt. Eine Einladung erfolgte in der Tageszeitung bzw. per E-Mail. Die Versammlung begann um 19:00 Uhr und war gegen 21:00 Uhr beendet. Sie wurde von Heiko Ilchmann, Frank Martin und Nicole Dekker geleitet. Neben 18 NABU-Mitgliedern konnten wir auch sechs Gäste begrüßen, darunter Jana Jensen, die Leiterin der neuen NABU Regionalgeschäftsstelle Elbe-Weser.

Als Kassenprüfer scheidet Wilfried Preuße nach zwei Jahren aus. Neue Kassenprüferin ist Christine Fromme. Gerd Blume bleibt Kassenprüfer.

(Der neue Vorstand (v.l.n.r.) Heiko Ilchmann, Manfred Kück, Nicole Dekker, Frank Martin – nicht im Bild Jürgen Röper – und der neue Beirat Burkhard Hoffmann)
(Der neue Vorstand (v.l.n.r.) Heiko Ilchmann, Manfred Kück, Nicole Dekker, Frank Martin – nicht im Bild Jürgen Röper – und der neue Beirat Burkhard Hoffmann)

Es wurde ein neuer Vorstand, ein neuer Beirat sowie eine neue Kassenprüferin gewählt. Kassenprüfer und Vorstand wurden ohne Gegenstimmen entlastet.

 

Ein neuer Vorstand wurde gewählt. Neben den „alten“ Vorstandsmitgliedern Heiko Ilchmann, Jürgen Röper, Nicole Dekker und Frank Martin begrüßt der Vorstand als neues Mitglied Manfred Kück. Dietmar Wonneberger scheidet als Beirat aus. Als neuer Beirat wurde Burkhard Hoffmann gewählt.

 

Wir danken Kurt Erfurt und Gerold Wieting für die langjährige Mitwirkung im Vorstandsgremium. Sie kandidierten nicht mehr

Frank Martin berichtete über die Kasse. Der Vorstand berichtete auch über Projekte wie die Streuobstwiese, Kranichzählungen und Vogelnistkästen. Für den abwesenden Jürgen Röper übernahm Klaus Dieter Lüken kurzfristig den Bericht über das Kooperationsprojekt Moor mit der KGS Hambergen. Der Imker Gerd Blume berichtete über das Bienenprojekt auf der Streuobstwiese.

Einzelheiten im Protokoll, hier zum Download.

Download
Protokoll Jahreshauptversammlung 2021
Protokoll Jahreshauptversammlung 2021.pd
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Blühstreifen auf dem Hof Hühnken

Wie schon 2021 hat der NABU Hambergen auch 2022 wieder für 100 m² eine Blühpatenschaft auf dem Hof Hühnken in Bramstedt übernommen.

 

Das Projekt überzeugt uns nicht nur auf Grund seiner Professionalität. Es geht auch in Qualität und Quantität weit über den üblichen landwirtschaftlichen "Blühstreifen" hinaus.

 

Mit dem Konzept soll den Paten ermöglicht werden, sich regional für den Schutz und die Förderung der Biodiversität einzusetzen. Die Fläche soll lebenswichtige Nahrung und Unterschlupf bieten für Klein- und Kriechtiere, Niederwild und  Bodenbrüter.

 

Die Patenflächen werden vom Hof Hühnken professionell zu einer großen Blütenzone zusammengefasst, damit ein größtmöglicher Lebensraum geboten werden kann.

 

Wer mehr zur Blühpatentschaft und den Hof Hühncken erfahren möchte, gelangt mit einem Klick auf das Bild zur Internetpräsenz des Hofes.

Vogelexkursion: Große Vielfalt, aber wenig Individuen

Nach zweijähriger coronabedingter Pause führte die Gärtnerei Kronacker in Zusammenarbeit mit Heiko Ilchmann wieder eine Vogelexkursion durch.

 

Rainer Merkt von der Gärtnerei berichtet:

 

"Nach zwei Jahren Pause haben wir uns endlich wieder zur Vogelwanderung getroffen, die ersten Teilnehmer waren auch überpünktlich da. Kurz nach  7:00 Uhr sind wir Richtung Wald in westlicher Richtung aufgebrochen, auf dem Weg dorthin hörten wir: Buchfinken, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke und das Rotkehlchen.

 

Auf der Wiese vor dem Wald nahm eine Graugansgruppe das erste Frühstück ein, dicht dabei suchten ein Storch und ein Graureiher ebenfalls nach Essbarem. Im Wald wurde der Vogelsang deutlich lauter, hier zwitscherten Amseln, Kohlmeisen, Rotkehlchen, Buchfinken und den Zilpzalp, aus der Ferne hämmerte ein Specht. Die Wege im Wald waren immer wieder von umgestürzten Bäumen blockiert, die Winterstürme haben viel Schaden angerichtet, die Waldbesitzer haben es bis heute nicht geschafft, alle Bäume beiseite zu räumen. Vom Wald aus zogen wir Richtung Önersberg. Der Önersberg war früher ein Sandberg, heute ist er eine Sandkuhle mit einem kleinen See. Der Sand wurde über Jahrzehnte von den Moorbauern für den Wegebau verwendet. Das Gebiet ist landschaftlich sehr abwechslungsreich – hier stehen alte Eichen, Hainbuchenhecken, durch den Lehmabbau sind viele Seen entstanden, es gibt Sandkuppen aber auch feuchte Senken auf den Wiesen und viele Hecken, die Fridel Lütjen mit Mitgliedern unseres Hofvereins, Hofgemeinschaft Verlüßmoor, gepflanzt hat -, der Sandweg führt uns von der Geest langsam in die Moorniederung. Hier hörten wir weitere Vögel wie Rotkehlchen, Zaunkönig, Fitis und eine Feldlerche. Und  auf dem Rückweg sahen wir einen Raubwürger, der ist hier nur auf dem Durchzug in seine Sommergebiete in Skandinavien, dafür ist es aber eigentlich zu spät, es kann also sein, dass er in diesem Sommer hier bleibt. In unserem Gebiet leben immer noch viele Vogelarten, die Masse nimmt aber auch hier jedes Jahr ab, die Lebensbedingungen werden immer schlechter, es fehlt an Insekten, an heimischen Sträuchern, die Rückzugsorte und Nahrungsquelle für unsere Vogelwelt sind und da können wir alle mithelfen, indem wir unseren Garten mit einheimischen Sträuchern und Blühpflanzen verschönern und einen Teil mit einer Blumenwiese einsäen.

Wir alle haben einen sehr schönen Morgen erlebt und einiges dazugelernt, an dieser Stelle möchten wir uns bei Heiko Ilchmann vom NABU Hambergen ganz herzlich für die interessante Führung bedanken."

Einladung Vogelexkursion Gärtnerei Kronacker

Nach zweijähriger coronabedingter Pause führt Heiko Ilchmann nun wieder Vogelexkursionen durch.

 

Den Anfang macht eine Vogelführung am

 

Sonntag, den 24. April 2022 um 07:00 Uhr

 

auf dem Gelände der

 

Gärtnerei Kronacker,

Bremer Berg 17, 27729 Vollersode,

 

zu der alle Vogelinteressierten herzlich eingeladen sind (Anmeldung bitte bei Heiko Ilchmann (04793 3782) oder Gärtnerei Kronacker (04793 3414)). Nach der Führung gibt es bei Rainer Merkt von der Gärtnerei noch einen leckeren Kaffee auf der Diele. Wir freuen uns über reges Interesse.

 

Diesen und weitere Termine finden Sie / findet Ihr auch in unserer Terminübersicht.

 

Gelungene Aktion auf der Streuobstwiese

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich NABU Aktive und Freunde, insgesamt 13 Personen, am vergangenen Sonnabend zum Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese.

 

Im Vordergrund stand die Obstbaumpflege.Unter fachkundiger Anleitung von Kurt bekamen die Bäume ihre Pflegeschnitte. Hoch hinaus ging es dazu für Matthias, Heiko und Klaus Dieter, die für die Schnittaktion in die Baumkronen stiegen.

Am Boden entfernten Mike, Erika, Manfred und Nicole die Gitterumrandungen, die die Stämme der Obstbäume vor unseren tierischen Rasenmähern schützen, und schnitten Wassertriebe ab. Mit dem Baumschnitt wurden die Totholzhecken aufgefüllt.

 

Auch Teich, Hummelwiese und Bienenwiese erhielten einen Frühjahrsputz.

Den Teichrand befreite Jürgen von Erlenfrüchten, herabgefallenen Zweigen und welken Gräsern.

Christine kümmerte sich derweil um die Pflege der Hummelwiese. Unter anderem wurden Blütenstände der Stauden, die im Winter Insekten und Spinnen als Quartier gedient hatten, abgeschnitten, die Laubdecke und Beikräuter entfernt und der Boden aufgelockert. So steht einem blühenden und summenden Frühjahr und Sommer nichts mehr im Wege.

Marianne und Gerd bereiteten die Bienenwiese für die Saison vor. Es wurde ein neuer Tisch für die Bienenvölker aufgestellt und das Staudenmenü wurde neu arrangiert.

Damit die Wiese nicht zu einer Hügellandschaft wird, glättete Hendrik die Maulwurfshügel. Der Maulwurf war den ganzen Winter über fleißig und hatte ein wahres Gebirge geschaffen. Das Abtragen der Hügel stört den Maulwurf nicht. Es handelt sich dabei lediglich um Abraum aus den Maulwurfsgängen.

Nach einer kleinen Stärkung, organisiert von Heiko, ging es dann mittags in den Endspurt.

Es war ein rundum gelungener Einsatz, der viel Spaß gemacht hat. Eine Fortsetzung im frühen Sommer wurde gleich an Ort und Stelle verabredet.

Wir danken allen, die am Einsatz so tatkräftig teilgenommen haben!

 

Text und Bilder: Nicole Dekker

Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese am 19.03.2022 um 09:30 Uhr

Liebe Hamberger NABU Mitglieder,

 

Wir planen einen gemeinsamen Arbeitseinsatz auf unserer Streuobstwiese in Hambergen am:

 

Sonnabend

den 19. März 2022 um 09:30h.

 

 

 

Wir freuen uns über rege Teilnahme.  Es gibt wie immer viel zu tun. Der Einsatz bietet darüber hinaus eine gute Gelegenheit, "alte" Mitglieder wiederzutreffen und "neue" Mitglieder kennen zu lernen.

 

Damit wir den Einsatz planen können, bitten wir um kurze Anmeldung idealerweise per E-Mail unter vorstand@nabu-hambergen.de möglichst bis zum 14. März 2022. Die Kontaktdaten kann man außerdem hier abrufen.

 

Wer übrigens noch nie auf der Streuobstwiese war, hier die Adresse: Bremer Straße 2, 27729 Hambergen. Direkt linkerhand vom neuen Rathaus befindet sich das alte Rathaus (Jugendfreizeitzentrum).  Dort links vorbei gehen, über die Wiese. Dann lauf ihr direkt auf ein (schönes) Holztor zu. Dort ist die Streuobstwiese.

 

Wir hoffen auf rege Teilnahme und freuen uns auf Euch!

 

Viele Grüße

Das Vorstandsgremium des NABU Hambergen

 

P.S: es gelten die gültigen COVID-19 Bestimmungen für Treffen im Freien.

Nistkästen des NABU Hambergen finden große Nachfrage

 

Damit hatten wir nicht gerechnet:

Schon kurz nachdem Heinz Kramer und Nicole Dekker am vergangenen Freitag ihren Stand mit den selbstgebauten Vogelnistkästen auf dem Wochenmarkt Hambergen aufgebaut hatten, kamen so viele Vogelfreunde, dass die Nisthilfen innerhalb kürzester Zeit vergriffen waren. Bereits um kurz vor 15 Uhr fand der letzte Kasten einen neuen Besitzer.

Auch in diesem Jahr hatte die Gruppe Technik des NABU Hambergen (Heinz Kramer, Siegfried Arndt und Gerold Wieting) in ihrer Freizeit liebevoll mit großem Engagement und in Handarbeit wieder viele der beliebten Nistkästen hergestellt. Gegen eine Spende an den NABU wurden Kästen für Meise, Rotkehlchen, Sperling, Star, Haus- und Gartenrotschwanz, Kleiber, Trauer- und Grauschnäpper und viele mehr angeboten. Eulenkästen konnten bestellt werden.

 

 

Bei der Aufhängung der Kästen sollte neben einer freien „Einflugschneise“ eine Ost-/Süd-Ausrichtung gewählt werden, die möglichst nicht der vollen Sonne ausgesetzt ist. Neu im Programm ist eine Ausführung mit einer Aufhängung aus solidem Draht, mit der der Nistkasten im Baum an einem Ast aufgehängt werden kann.

 

Die Hamberger Nisthilfen zeichnen sich besonders durch ihre solide Bauweise aus heimischem Lärchenholz und kleine technische Raffinessen aus. Das selbst aufbereitete und gelagerte Lärchenholz wird zunächst zwei Jahre getrocknet. Die Lärchenstämme werden professionell zu Brettern aufgeschnitten, aus denen die Technikgruppe die Kästen fertigt. Der aufwändige Prozess, der vollständig ehrenamtlich erfolgt, lohnt sich. „Wie lange ich an einem Kasten durchschnittlich arbeite, kann ich gar nicht genau sagen“, berichtet Heinz Kramer, „aber so um die zwei Stunden werden es vermutlich sein, je nach Kasten auch schon mal mehr. Dafür halten die Kästen aber in der Regel auch etwa zehn Jahre oder länger.“

 

 

Wer nun keinen Nistkasten mehr bekommen hat, muss aber nicht auf die Nisthilfen verzichten. Im kommenden Winter beginnen die Nistkastenbauer wieder mit der Produktion. Spätestens zur nächsten Brutsaison gibt es dann wieder Kästen.

 

Bilder: Dietmar Wonneberger und Nicole Dekker

Text: Nicole Dekker

Nistkästen auf dem Wochenmarkt Hambergen am 11.03.2022

Gemütliches Zuhause für Mauersegler, Meise, Rotkehlchen und Co.

 

Langsam wird es wärmer, es sprießen Blätter und Blumen und die Vögel kündigen zwitschernd den Frühling an. Sie schauen schon jetzt in geeignete Kästen, um eine für sie infrage kommende Brutmöglichkeit sicherzustellen und vorzubereiten, sie klopfen und hämmern.

Auch die Gruppe Technik des Nabu-Hambergen, die sich seit Jahren sehr erfolgreich  für heimische Brutvögel einsetzt, hat geklopft und gehämmert und Nistkästen gefertigt.

Die Nistkästen werden von den erfahrenen Nistkastenbauern Heinz und Siggi am 11. März 2022 auf dem Wochenmarkt an der Hamberger Kirche in der Zeit von 13:00 bis 17:00 Uhr präsentiert. Gegen eine Spende kann man die Kästen mitnehmen und die Vögel bei der Wohnungssuche unterstützen.

Das Nistkastenprogramm ist sehr vielfältig, es deckt alle heimischen Brutbedarfe für Vögel ab. Die Hamberger Nisthilfen zeichnen sich besonders durch ihre solide Bauweise und Lärchenholz aus. Zwei Jahre hat das selbst aufbereitete und gelagerte Holzmaterial getrocknet. Die Stämme werden professionell  zu Brettern aufgeschnitten, Kastenzuschnitt und -bau erfolgen durch Aktive und im privaten Arbeitsbereich. Dieser Prozess ist sehr zeit- und arbeitsintensiv.

Erfolgreiche Entkusselungsaktion am Heilsberg

Im Heilsmoor kann der Blick nun wieder ungehindert vom Heilsberg aus über die Moorfläche schweifen.

Am 26. Februar 2022 machte sich ein neun Personen starkes Team bewaffnet mit Motorsägen, Astscheren und Gummistiefeln auf zum Heilsberg, um an dessen Fuß den schon recht stattlich aufgewachsenen Kiefernwald zu entfernen. Die größeren Kiefern wurden von Heiko Ilchmann, Jürgen Röper und Nicole Dekker mit der Motorsäge gefällt, die kleineren mit Muskelkraft inklusive Wurzel herausgezogen oder mit der Astschere abgeschnitten. Dann wurde das Schnittgut von Mike und Klaus Dieter Lüken sowie Silke, Thomas und Konrad Köhring aus dem Moor in den Wald gebracht.

Die Beseitigung junger Gehölze, wie Kiefern und Birken, sogenannter "Kussel", ist in entwässerten Mooren notwendig, um  der Verwaldung und übermäßigen Verdunstung durch die Gehölze entgegenzutreten.

Durch die Regenfälle des vergangen Jahres und der ersten Monate des neuen Jahres ist das Heilsmoor derzeit erfreulicherweise wieder deutlich nasser als noch in den vorhergehenden Jahren.

 

Der Vorher-Nachher-Vergleich

Das Team

Die Entkusseler (v.l.n.r.): Heiko, Nicole, Mike, Klaus Dieter, Jürgen, Thomas, Silke, Konrad
Die Entkusseler (v.l.n.r.): Heiko, Nicole, Mike, Klaus Dieter, Jürgen, Thomas, Silke, Konrad

Die Eindrücke

Entkusseln 2022 – wir können’s noch…

Thomas Köhring (KGS Hambergen) berichtet vom Entkusseln mit den SchülerInnen des 7. Jahrgangs der KGS Hambergen im Springmoor und Heilsmoor:

 

Januar 2021: Trotz vieler Hoffnungen war in diesem Winter das Entkusseln ausgefallen.

 

Das erste Mal seit Bestehen unseres Patenschaftsvertrages (2003) sind die SchülerInnen des 7. Jahrgangs der KGS Hambergen ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen:

 

Corona hat uns alle ins Homeschooling verbannt. Zu diesem Zeitpunkt war noch keiner von uns geimpft und das Risiko einer Infektion mit lebensbedrohlichen Folgen viel zu hoch…

 

Um so wichtiger war es uns, im Januar 2022 zu zeigen: Wir sind noch da und lassen unser Patenschaft nicht einschlafen!

Inzwischen gab’s Impfungen. Die Omikron-Variante zeigte aber, dass sie diese bereits überlistet hatte. Sie war jedoch nicht mehr so gefährlich: Die Schule blieb offen und die Zusammenarbeit mit „schulfremden Personen“ war unter Einhaltung der 2G+ -Regel wieder erlaubt. Wir waren nicht ganz sicher, als wir im Dezember 2021 an die konkreten Planungen gingen: Ist das Mut oder Leichtsinn, bei steigenden Coronazahlen trotzdem einen Entkusselungseinsatz zu planen? Darüber hinaus waren Dezember ‘21 und Januar ‘22 so verregnet, dass über Wochen hinweg kaum Besserung in Sicht war.

Irgend jemand ganz oben meinte es wohl gut mit uns: Am 25. und 26. Januar machte der Regen eine Pause. Bis zu diesem Tag gab’s im 7. Schuljahr auch keine Infektionen, die beim Zusammentreffen mit NABU-Mitgliedern zur Gefahr geworden wären…

 

Am 25. Januar waren die Klassen 7.1 und 7.3 im Springmoor: Zwei Gebiete in der Größe mehrerer Fußballfelder wurden regelrecht „blank geputzt“. Unsere SchülerInnen waren hochmotiviert und froh, der Schule mal zu entkommen und auch alle Begleiter vom NABU waren erleichtert, endlich wieder in Sachen Umweltschutz aktiv werden zu können.

Noch dazu kam: Das Springmoor bietet relativ trockenes Gelände, so dass ein Mal Baumraustragen weniger kräftezehrend war als im Heilsmoor.

 

Damit waren dann am 26. Januar die Klassen 7.2, 7.4 und 7.5 konfrontiert: Tiefe Wasserlöcher und hohe Grasbulten machten das Raustragen der gefällten Bäume ungleich schwerer! Für diese Klassen war nicht das Fällen der Bäume problematisch, sondern garantiert das Raustragen… Gut gefrühstückt, perfekt angezogen und hochmotiviert

 

(Dank an Eltern und KlassenlehrerInnen!) haben auch diese drei Klassen Höchstleistungen vollbracht – das muss man neidlos anerkennen.

Das war auch gut so, dann seit dem letzten Arbeitseinsatz waren zwei Jahre vergangen und die Kiefern und Birken umso mehr gewachsen.

Seitens des NABU Hambergen haben wir 11 „Entkussler“ gezählt.

 

Hinzu kam Unterstützung vom ehemaligen und aktuellen Samtgemeindebürgermeister, mindestens vier Mitstreitern der BIOS OHZ und zwei Mitgliedern des NABU-Ortsverbandes

 

OHZ. Schön, dass Zusammenarbeit in Sachen Moorpflege so gut funktionieren kann…

 Dabei wären wir eigentlich noch mehr gewesen:

 

Die ältere Generation unserer NABU-Mitglieder ist in diesem Jahr vorsichtshalber zu Hause geblieben: Trotz Impfung hätte eine Corona-Infektion für sie gefährlich werden können. Deshalb hieß es: Abtauchen und abwarten!

 

Hoffentlich entwickeln sich die Dinge so, dass wir im nächsten Winter tatsächlich wieder alle wiedersehen – das wäre toll. Für unsere NABU-Mitglieder und unsere Schüler.

 

Eine gemeinsame Kraft, die schon so viel geschafft und noch mehr vor hat…

Der Vorher-Nachher-Vergleich zeigt es:

Die Eindrücke

Text: Thomas Köhring

Bilder: LehrerInnen der KGS u.a.

Der NABU Hambergen und natürlich das Moor danken für den tollen Einsatz!

Wintereinsatz am Trafo

Auf Grund der Pandemie sind leider auch beim NABU Hambergen derzeit die Möglichkeiten für Arbeitseinsätze beschränkt.

 

Umso mehr freuen wir uns, dass Heiko, Jürgen, Marcel und Nicole am 15. Januar 2022 beim ersten Einsatz des Jahres den diesjährigen Winterschnitt am Trafo Hornacker durchführen konnten.

 

Beschnitten wurden die Außenhecke und die Büsche vor dem Trafo. Außerdem wurde der wilde Wein an der Außenfassade zurückgeschnitten und der Eingang vom emsigen Efeu befreit, das schon Anstalten machte, durch die verschlossene Eingangstür in den Innenraum vorzudringen. Das Schnittgut brachten Jürgen und Marcel direkt zur Grünschnittsammelstelle.

Bilder: Heiko Ilchmann, Text: Nicole Dekker

Absage Termine 2021

Auf Grund der derzeit leider wieder sehr angespannten Pandemiesituation haben wir uns schweren Herzens dazu entschlossen, die eigentlich für 2021 noch geplanten Termine abzusagen. Dies betrifft nicht nur den Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese am 4. Dezember 2021, sondern auch die Weihnachtsfeier am 14. Dezember 2021.

Den Arbeitseinsatz werden wir voraussichtlich im Frühjahr 2022 nachholen. Ein NABU-Treff wird im Dezember 2021 nicht mehr stattfinden.

Neue Termine werden wir voraussichtlich Anfang 2022 bekannt geben.

 

Mit lieben Grüßen

Das Vorstandsgremium des NABU Hambergen

Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese am 23.10.2021 um 10:00 Uhr

Liebe Hamberger NABU Mitglieder,

 

Leider muss der Kennenlerntag abgesagt werden. Wir planen stattdessen einen gemeinsamen Arbeitseinsatz auf unserer Streuobstwiese in Hambergen am:

 

Samstag

den 23.10.2021 um 10:00h.

 

Geplant sind unter Anderem Pflegemaßnahmen an den Obstbäumen, die Obsternte, das Entfernen von Birken- und Eichenaufwuchs, die Pflege des Teichufers und des Teiches sowie der Hummelwiese u.v.m.  Es gibt wie immer viel zu tun.

 

Wer noch nie auf der Streuobstwiese war, hier die Adresse: Bremer Straße 2, 27729 Hambergen. Direkt linkerhand vom neuen Rathaus befindet sich das alte Rathaus (Jugendfreizeitzentrum).  Dort links vorbei gehen, über die Wiese. Dann lauf ihr direkt auf ein (schönes) Holztor zu. Dort ist die Streuobstwiese.

 

Wir hoffen auf rege Teilnahme und freuen uns auf Euch!

 

Mit lieben Grüßen

Das Vorstandsgremium des NABU Hambergen

 

P.S: es gelten die gültigen COVID-19 Bestimmungen für Treffen im Freien.

 

 

Jahreshauptversammlung 2019 und 2020

Versammlung in der Mühlenscheune Lübberstedt
Versammlung in der Mühlenscheune Lübberstedt

Die Jahreshauptversammlung für das Jahr 2019 und 2020 fand am 28.09.2021 um 19:00 Uhr wieder einmal in der Lübberstedter Mühle statt. Es wurde ein neues Mitglied für das Vorstandsgremium gewählt werden sowie ein neuer neue Kassenprüfer/-in. Eine Einladung erfolgte in der Tageszeitung bzw. per E-Mail.

 

Klickt auf das Bild, um zum vollständigen Bericht zu kommen.

ABGESAGT! Kennenlerntag auf der Streuobstwiese am 23.10.2021 um 11:00 Uhr

Liebe Hamberger NABU Mitglieder,

 

Wir planen einen Kennenlerntag auf unserer Streuobstwiese in Hambergen am:

 

Samstag

den 23.10.2021 um 11:00h.

 

In lockerer Runde wollen wir unsere neuen und gern auch alten Mitglieder treffen und kennenlernen. Was habt Ihr für Wünsche oder Anregungen für unsere Ortsgruppe!? Welche Beweggründe gibt es bei den Einzelnen? Warum bist Du dem NABU beigetreten? Wir stellen auf Wunsch unsere Projekte und die Aussichten für 2022 und darüber hinaus, vor.

 

Für Getränke und einen Imbiss wird gesorgt. Um besser planen zu können, bitten wir um eine verbindliche Anmeldung bis zum 19.10.2021 beim Vorstand.

 

 

Bitte bringt für Euch Sitzgelegenheiten, Geschirr und Besteck mit. So vermeiden wir Kunststoff- oder Pappabfälle! Wir freuen uns auf Euch und hoffen auf einen schönen Altweiber Herbsttag!

 

P.S. wer noch nie auf der Streuobstwiese war, hier die Adresse: Bremer Straße 2, 27729 Hambergen. Direkt linkerhand vom neuen Rathaus befindet sich das alte Rathaus (Jugendfreizeitzentrum).  Dort links vorbei gehen, über die Wiese. Dann lauf ihr direkt auf ein (schönes) Holztor zu. Dort ist die Streuobstwiese.

 

Mit lieben Grüßen

Das Vorstandsgremium des NABU Hambergen

 

P.S: es gelten die gültigen COVID-19 Bestimmungen für Treffen im Freien.

Nistkästen auf dem Kunsthandwerkermarkt der Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck

Auf Einladung von Norbert Nowka und Irmgard Windhorst (Vogelmuseum Osterholz-Scharmbeck) präsentierte die Nistkastengruppe des NABU Hambergen auf dem Kunsthandwerkermarkt der Museumsanlage Osterholz-Scharmbeck am 15. August 2021 die beliebten vielfältigen Nistkästen für die heimische Vogelwelt.

 

Gezeigt wurden insbesondere die zeitintensive aufwändige Herstellung sowie die fertigen soliden Kästen. 

Die Nistkästen bestehen aus heimischem Lärchenholz und sind perfekt an die individuellen Bedürfnisse von Meise, Rotkehlchen, Star & Co. angepasst. Eine Schweißbahn auf dem Dach schützt besonders vor Niederschlag. Weitere kleine technische Kniffe zeichnen die Hamberger Nistkästen aus. Gegen eine Spende konnten die Kästen sogar direkt vor Ort mitgenommen oder bestellt werden, was von den Besuchern des Marktes gerne angenommen wurde. Auch Gelegenheiten zum Fachsimpeln mit den Besuchern gab es reichlich. Besonders die kleinen Besucher hatten am Stand Spaß am Beobachten von Vögeln und anderem durch professionelles ornithologisches Equipment. 

Foto (v.l.n.r.: Norbert Nowka (Vogelmuseum), Heinz, Sigi, Nicole, Gerold, Heiko)
Foto (v.l.n.r.: Norbert Nowka (Vogelmuseum), Heinz, Sigi, Nicole, Gerold, Heiko)

Bericht: Nicole Dekker, Bilder: Heiko Ilchmann 

Bienenschwarm stört Zaunsetzung

Eine bespielhafte Expertenaktion!

 

Unbemerkt hatte sich im Grenzbereich der Streuobstwiese zu den vom Nabu-Imker Gerd Blume betreuten Bienenkästen in einem Strauch ein stattlicher Bienenschwarm gebildet.

 

Katja Barz bemerkte ihn, als sie den angrenzenden Bereich zur Beweidung neu einzäunen wollte, was vor diesem Hintergrund ausgeschlossen war.

Sie verständigte umgehend Gerd Blume, der sich mit seiner Ehefrau Marlies auf den Weg machte, um den Schwarm gemeinsam fachgerecht einzufangen und umzusiedeln. Vielen Dank für die schnelle und professionelle Arbeit!

 

Text und Bild: Gerold Wieting

4. Digitaler NABU-Treff Di., 15.06.21, 19:30Uhr

Wir laden Euch herzlich ein, an unserem 3. digitalen NABU-Treffen teilzunehmen! Es findet statt am:

 

Dienstag, den 15.06.21, 19:30 Uhr

 

Da wir Corona-bedingt z.Zt. keine Möglichkeit haben, uns persönlich zu treffen, haben wir ein digitales

Videotreffen eingerichtet.

Um daran teilzunehmen benötigt ihr lediglich ein Smartphone, ein Notebook oder einen PC mit Lautsprecher und Mikrofon. Eine Videokamera ist nicht zwingend nötig. Wenn Du Interesse hast, teilzunehmen, schreib' eine kurze Mail an info@nabu-hambergen.de. Du erhältst dann einen Link mit dem Zugang. Übrigens: wir nutzen das Programm "Zoom", diese App müsst ihr vor der Teilnahme installieren. Eine Anleitung erhältst Du per Mail.

 

Wir werden aktuelle Themen zum Naturschutz in Hambergen besprechen und von unseren Projekten berichten.

 

Blühstreifen auf dem Hof Hühncken

„Nicht nur reden – Gemeinsam machen“ lautet der Slogan des Hofes Hühnken in OT Bramstedt.

 

Der NABU Hambergen hat für 2021 eine Blühpatenschaft übernommen, für 100 m²!

Drei Gremiumsmitglieder haben an einer Exkursion vor Ort teilgenommen. Das Konzept hat Frau Imke Hühnken mit einer solchen Begeisterung dargestellt, dass wir allein schon aus diesem Grund zusagen mussten. Es wird nur zertifiziertes heimisches Saatgut verwendet. Das ganze Projekt soll über mehrere Jahre laufen. Ab Ende Mai lohnt sich bestimmt ein Besuch dorthin.

 

Weiterhin betreut der Hof mit dem AWI und einigen Wissenschaftlern ein Versuchsfeld zur Reduktion von CO2 aus der Atmosphäre. Es werden Naturholzkohle und einige Mineralien als Grundstoffe verwendet. Es werden weitere Versuche parallel in Bayern und Griechenland ausgewertet.

 

Text:

 

Heiko Ilchmann

Neue Mauersegler-Heime am alten Rathaus

das Bild zeigt den ‚leiterfesten  Monteur‘ Jürgen beim Einsatz der Kästen unter der Remise bei Bärbel von Rönn
das Bild zeigt den ‚leiterfesten Monteur‘ Jürgen beim Einsatz der Kästen unter der Remise bei Bärbel von Rönn

Am 8. 5. kommen sie, am 5.8. gehen sie, so die Faustregel für den Sommerbesuch der Mauersegler, die in dieser Zeit in hiesigen Bereichen ihren Nachwuchs aufziehen.

Mit dem ersten Sommerwind aus dem Süden kamen dann auch die bereits Erwarteten  aus der südlichen Sahara zurück in den Norden Europas.

Punktgenau wurde dann auch der erste Segler in Hambergen am Samstag dem 5.5. über dem Alten Rathaus ausgemacht, als dieser über dem Mauersegler-Hotspot Altes Rathaus seine Kreise  zog.

Einsatz der Schwegler-Kästen mit Hilfe eines Steigers
Einsatz der Schwegler-Kästen mit Hilfe eines Steigers

Als am folgenden Tag die Temperatur weiter in die Höhe schoss, waren es bereits  20, am alten Feuergebäude im Ort wurden 4 Exemplare ausgemacht; etwa Mitte Mai rechnet die Nabu-Gruppe Hambergen mit einer noch größeren Anzahl Seglern, von denen etwa 20 Paare zur Brut kommen könnten. Die Nabu-Gruppe  ist auf den gestiegenen Bedarf an Nisthilfen vorbereitet und hat das Angebot um 8 Nisthöhlen auf nunmehr 40 erweitert. In der Ortsmitte wurden 4 Nisthilfen eingesetzt, die im Sichtbereich der Mauerseglerbewegungen (Hotspot Feuerwehr) liegen.

Heinz Kramer, David Poser (Fa. T&P), Jürgen Röper
Heinz Kramer, David Poser (Fa. T&P), Jürgen Röper

Am Alten Rathaus wurden unter Zuhilfenahme eines Steigers der Fa. T&P 2 Nistkästen mit 3 Nistkammern angebracht. Dadurch erhöht sich hier das Brutangebot auf nunmehr 15 Kästen. Wenn die Gruppe der Segler dann Anfang August  wieder in den Süden fliegt, sind die aufgezogenen Jungvögel bereits mit dabei, sie sind einfach fürs Fliegen geboren. Die Nabu-Gruppe Hambergen betreut die Mauersegler seit nunmehr fast 20 Jahren. Die positive Entwicklung dieser Population im hiesigen Bereich ist ein Beleg für aktiven und konstruktiven Naturschutz vor Ort.

Text und Bilder: Gerold Wieting

3. Digitaler NABU-Treff Di., 18.05.21, 19:30Uhr

Wir laden Euch herzlich ein, an unserem 3. digitalen NABU-Treffen teilzunehmen! Es findet statt am:

 

Dienstag, den 18.05.21, 19:30 Uhr

 

Da wir Corona-bedingt z.Zt. keine Möglichkeit haben, uns persönlich zu treffen, haben wir ein digitales

Videotreffen eingerichtet.

Um daran teilzunehmen benötigt ihr lediglich ein Smartphone, ein Notebook oder einen PC mit Lautsprecher und Mikrofon. Eine Videokamera ist nicht zwingend nötig. Wenn Du Interesse hast, teilzunehmen, schreib' eine kurze Mail an info@nabu-hambergen.de. Du erhältst dann einen Link mit dem Zugang. Übrigens: wir nutzen das Programm "Zoom", diese App müsst ihr vor der Teilnahme installieren. Eine Anleitung erhältst Du per Mail.

 

Wir werden aktuelle Themen zum Naturschutz in Hambergen besprechen und von unseren Projekten berichten.

 

Nistkästen vom NABU -Aktion beendet

Bild: NABU, Text: Gerold Wieting
Bild: NABU, Text: Gerold Wieting

Dank unerwartet hoher Nachfragen ist der Bestand des Holzmaterials erschöpft, der letzte Kasten ist vergeben.

 

Bisher unerledigte  und noch eingehende Anfragen  nach Nistkästen bleiben jedoch auf Wunsch auf dem Zettel – das nächste Frühjahr kommt bestimmt.

 

Der Nabu bedankt sich ganz herzlich für die Beteiligung und begrüßt in diesem Zusammenhang die zu uns gestoßenen neuen  Mitglieder.

 

Der Vorstand                                                             Hambergen, im April 2021.

2. Digitaler NABU-Treff Di., 20.04.21, 19:30Uhr

Wir laden Euch herzlich ein, an unserem 2. digitalen NABU-Treffen teilzunehmen! Es findet statt am:

 

Dienstag, den 20.04.21, 19:30 Uhr

 

Da wir Corona-bedingt z.Zt. keine Möglichkeit haben, uns persönlich zu treffen, haben wir ein digitales

Videotreffen eingerichtet.

Um daran teilzunehmen benötigt ihr lediglich ein Smartphone, ein Notebook oder einen PC mit Lautsprecher und Mikrofon. Eine Videokamera ist nicht zwingend nötig. Wenn Du Interesse hast, teilzunehmen, schreib' eine kurze Mail an info@nabu-hambergen.de. Du erhältst dann einen Link mit dem Zugang. Übrigens: wir nutzen das Programm "Zoom", diese App müsst ihr vor der Teilnahme installieren. Eine Anleitung erhältst Du per Mail.

 

An diesem zweiten Treffen wollen wir besonders die neuen Mitglieder begrüßen. Der NABU stellt sich vor, dann werden wir aktuelle Themen zum Naturschutz in Hambergen besprechen und von unseren Projekten berichten.

 

Digitaler NABU-Treff am Di., 16.03.21, 19:30Uhr

Bild von Nicole Waleczek (WMDE) - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=93761098
Bild von Nicole Waleczek (WMDE) - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=93761098

Wir laden Euch herzlich ein, an unserem 1. digitalen NABU-Treffen teilzunehmen! Es findet statt am:

 

Dienstag, den 16.03.21, 19:30 Uhr

 

Da wir Corona-bedingt z.Zt. keine Möglichkeit haben, uns persönlich zu treffen, haben wir ein digitales

Videotreffen eingerichtet.

Um daran teilzunehmen benötigt ihr lediglich ein Smartphone, ein Notebook oder einen PC mit Lautsprecher und Mikrofon. Eine Videokamera ist nicht zwingend nötig.

Wenn Du Interesse hast, teilzunehmen, schreib' eine kurze Mail an info@nabu-hambergen.de. Du erhältst dann einen Link mit dem Zugang. Übrigens: wir nutzen das Programm "Zoom", diese App müsst ihr vor der Teilnahme installieren. Eine Anleitung erhältst Du per Mail.

 

Auf dem Treffen werden wir aktuelle Themen zum Naturschutz in Hambergen besprechen und von unseren Projekten berichten. Wir sind gespannt, wie das digital wird!

 

Nistkästen vom NABU

Eine Auswahl des Nistkasten-Sortiments. Auf Wunsch werden auch andere gefertigt. Bild: NABU, Text: Frank Martin
Eine Auswahl des Nistkasten-Sortiments. Auf Wunsch werden auch andere gefertigt. Bild: NABU, Text: Frank Martin

Seit vielen Jahren stellt der NABU Hambergen hochwertige Nistkästen für allerlei Vogelarten her. Diese Kästen bestehen aus dickem, stabilen Holz, sind mit einem wetterfesten Dach versehen und werden ehrenamtlich mit viel Liebe hergestellt. 

Seit einiger Zeit bieten wir diese Kästen gegen eine kleine Spende (für das Material) an einem Freitag im März an der Kirche in Hambergen an. Leider können wir dieses Jahr keinen Stand aufbauen (aufgrund der COVID19-Pandemie). 

Jedoch könnt ihr Kästen bei unserer Arbeitsgruppe Technik bestellen unter der E-Mail-Adresse nistkasten@nabu-hambergen.de oder telefonisch oder per SMS unter 0152 38000313Hinterlassen Sie in der Mail eine Telefonnummer, dann rufen wir gern zurück. Wir hoffen, im nächsten Jahr wieder wie gewohnt einen Stand ausrichten zu können.

Arbeitsgruppe Baumschutz - wer hat Interesse?

Bild und Text: Frank Martin
Bild und Text: Frank Martin

Auf der letzten Vorstandssitzung wurde beschlossen, eine Arbeitsgruppe Baumschutz zu bilden.

 

Wir wollen uns dort treffen, um über Möglichkeiten zu diskutieren, wie wir in Hambergen ein besseres Bewusstsein in der Bevölkerung für den Erhalt von Bäumen schaffen können.

Die Auswirkungen von Fällungen auf die Tierwelt, das Klima und die Artenvielfalt wollen wir Mitbürgern aufzeigen. Wir wollen aufklären und in den Dialog kommen, d.h. Gespräche mit Besitzern von Baumbeständen in Wohngebieten und der Politik führen. Aber auch andere Aktionen sind geplant.

 

Welches NABU-Mitglied von Euch hat Interesse, bei dieser Gruppe mitzumachen? Der oder die schreibe bitte ein E-Mail an baumschutz@nabu-hambergen.de

Unsere Streuobstwiese

Wir haben unsere Seite über die Streuobstwiese überarbeitet. Schaut doch einmal rein!

 

Klickt auf das Bild um zur Seite zu gelangen!

 

Unsere Streuobstwiese

NABU Hambergen trifft sich virtuell!

Das aktuelle NABU Gremium und der Beirat in einem Meeting zu Corona-Zeiten (von l.n.r. Dietmar, Frank, Jürgen, Kurt, Heiko und Gerold
Das aktuelle NABU Gremium und der Beirat in einem Meeting zu Corona-Zeiten (von l.n.r. Dietmar, Frank, Jürgen, Kurt, Heiko und Gerold

Auch wir als Verein sind ja betroffen von den Kontaktverboten. Aufgrund der Weisung unseres Landesverbandes dürfen wir uns in geschlossenen Räumen nicht zu Vorstandstreffen treffen. Jeder kennt auch die anderen aktuell geltenden Regeln - und wir halten sie strikt ein.

Um aber trotzdem handlungsfähig zu bleiben, haben wir die Möglichkeit aufgebaut, virtuelle Meetings mit dem Vorstands-Gremium oder auch mit Mitgliedern zu arrangieren.

Dieses nutzen wir schon regelmäßig. So bleiben wir im Kontakt und können alles Wichtige besprechen. 

Diese Treffs laufen sehr gut, und wir haben eine Menge Spaß dabei! Die Bedienung ist einfach, die Einrichtung erforderte keine Spezialkenntnisse.

Wer also Lust hat, mal ein solchen Meeting mit uns zu machen, der melde sich bei uns per E-Mail!

Ferienfreizeit auf der Streuobstwiese

Die Streuobstwiese des Nabu  - Hambergen ist ein Öffentlichkeitsmagnet, auch für Schüler aus den 3 Hamberger Grundschulen, die  das Projekt wiederum in den Mittelpunkt  ihrer Herbstferien  gestellt haben. Wegen der Pandemie wurde die Teilnehmerzahl aktuell auf 20 SchülerInnen beschränkt.

Die Ferienbetreuung der Kinder ist ein besonderes Angebot  der Samtgemeinde zur Entlastung berufstätiger Eltern.

Die Kinder sind Streuobstwiesenfans, was von der Nabu positiv aufgenommen wird. Die Streuobstwiese der Öffentlichkeit, insbesondere auch Kindern und Jugendlichen zu präsentieren,  sie teilhaben zu lassen, war und ist erklärtes Ziel der Nabu-Gruppe Hambergen. 

Frau Öltjenbruns

...ist Leiterin der Jugendbetreuung,  sie wird von ihren  pädagogischen Mitarbeiterinnen der Samtgemeinde Hambergen,  Frau Flathman und Frau Viohl unterstützt.

Stützpunkt der Gruppe ist die KGS, die mit ihren Strukturen auch hervorragende Bedingungen für Programmgestaltungen bietet.

 

Von dort aus starten die Kinder zu ihren Unternehmungen,  die zumeist im Freien stattfinden, sehr naturorientiert ausgerichtet und vielseitig sind. 

Streuobstwiesenbesuche

Die Jugendgruppe hatte sich bereits 2019 nach dem Besuch der Streuobstwiese  eine Wiederholung in 2020 gewünscht.

Gemeinsam Äpfel zu pflücken, sie zu verkosten und auch mitzunehmen, war für sie ein besonderes Erlebnis, es ist der 4. Herbstbesuch infolge, zeitgerecht zur Obstreife.

Nach einem kräftigenden Frühstück im Stützpunkt machte sich die Gruppe zu Fuß  über die Felder auf den Weg.

Am rückseitigen Tor der Streuobstwiese sammelte sich die Gruppe, sie war mit   Kurt Erfurt verabredet, er hatte  die Aktion verabredet und organisiert.

Weil Kurt jedoch beruflich bedingt anfangs nicht dabei sein konnte, übernahm Wolfgang Vogel die Führung, er war zeitgleich mit dem Wiesenteam, der Arbeitsgruppe der Streuobstwiese, verabredet.

Wolfgang Vogel

Wolfgang wies die Kinder in seiner Einleitung auf die vielen ökologischen Bausteine  einer  Streuobstwiese hin.

Erst ein Ineinandergreifen dieser Bausteine  erfüllt die optimale Funktionalität einer Streuobstwiese.

Auf der Nabu-Wiese sind diese Bedingungen gegeben, was Wolfgang anhand  von Beispielen auch sehr gut erläutern konnte.

Insbesondere sind dies: Schafbeweidung, Wild- und Honigbienen, Hummelwiese, Insektenhotel, Sträucher und Bäume wie z.B. die Winterlinde, Nisthilfen, Totholzhaufen u. Blühstreifen.

 Die ausführlichen Informationen von Wolfgang über den Charakter einer Streuobstwiese mit ihren ökologischen Bausteinen wurden von den Kindern sehr gut aufgenommen. 

Bewegung in der Gruppe

...setzte ein, als es galt, die mitgeführten Eimer und Körbchen mit selbstgepflücktem Obst zu befüllen oder aber gleich reinzubeißen, um ihn es sich an  Ort und Stelle münden zu lassen. Die Suche nach der ‚richtigen‘ Sorte an den vielen Bäumen mit entsprechender Kommunikation prägten die Szenerie: die Gruppe war in ihrem Element.

 

Nicht alle Kinder haben zu Hause einen Apfelbaum, für sie schmecken die selbstgepflückten Äpfel immer noch am besten. So dauerte es auch nicht lange, bis in die Äpfel gebissen wurde um die verschiedenen Sorten zu probieren.

Kurt Erfurt schaffte es doch noch, vorbeizuschauen, um sich einen Eindruck der Aktion zu machen.

Katja Barz

...ließ dann noch die Schafe frei, nicht jedoch ohne den Hinweis, die bereits gepflückten Äpfel in Sicherheit zu bringen, Schafe gehören zu den Feinschmeckern, die auch wissen, wie die Äpfel erreicht werden

können,  sogar vom Baum herunter.

Der Gewürzluiken

Am Ende galt es, den schwersten Apfel aufzuwiegen. Renes Gewürzluiken war der schwerste, ihr Apfel brachte 475 Gramm auf die Waage, zu Hause hat er wohl  die ganze Familie satt gemacht.

Wolfgang gab den Kindern noch einen Finkenwerder Herbstprinz mit auf den Weg, der es bis zu Hause vielleicht nicht ganz geschafft hat - er ist überaus wohlschmeckend.

Mit Bäuchen und Eimern voller Äpfel sowie mit vielen Eindrücken hat sich die Gruppe auf den Heimweg gemacht.

Apfelkuchen

Am nächsten Tag gab es am Stützpunkt (KGS) selbst gebackenen, leckeren Apfelkuchen.

Obstbaum im Gepäck

Wenn die Gruppe zum 5. Mal 2021 Gast auf der Streuobstwiese ist, haben die Kinder ein Dankeschön für die Nabu-Gruppe im Gepäck: mit Kurt Erfurt ist abgesprochen, einen  Obstbaum  alter  Sorte zu pflanzen, für den sicher noch ein geeigneter Platz gefunden wird.

 

Der Nabu freut sich auf einen erneuten Besuch, der Standort ist bis dahin sicher längst gefunden.

Weitere Bilder von unserer Streuobstwiese aus dem Jahr 2019


Text: Gerold Wieting, Bilder: Frank Martin

Neue Tore für die Streuobstwiese

2 fleißige, handwerklich begabte NABU-Mitglieder haben mit viel Engagement und Zeitaufwand für unsere Streuobstwiese ein neues Tor gebaut. 

Die alten Tore waren verzogen und teilweise verrottet.

 

Mehrere Tage Vorbereitung und Aufbau haben sich gelohnt. Nun kann die Wiese wieder durch 2 Tore begangen werden. 

 

Vielen Dank für die fantastische, ehrenamtliche Arbeit von Andreas Petersen und Wolfgang Thiel!


Fotos: Heiko Ilchmann, Text: Frank Martin

Die Streuobstwiese - wer macht mit?

Diese Fotos unsere Streuobstwiese wurden Ende Juli 2020 aufgenommen. Man kann sehen, wie viele gute Möglichkeiten es gibt, dass dort Bienen, Hummeln und Co. Nahrung finden.

Die Streuobstwiese wird betreut von unserem Wiesenteam, man kann sie direkt hinter dem alten Rathaus in Hambergen (links neben der Polizei) zu jeder Zeit besuchen. Sie ist zu allen Jahreszeiten ein schöner Platz zum Verweilen und öffentlich zugänglich.

 

Wer Lust hat, sich an der Pflege und der Betreuung dieser schönen Natur zu beteiligen, melde sich gern bei unserem Wiesenteam! Am besten per Mail unter info@nabu-hambergen.de oder auch per Telefon unter: 04794 - 445 4431


Fotos: Dietmar Wonneberger, Text: Frank Martin

Kiebitzkartierung für die BIOS und NLWKN

Heute haben Kiebitz, Feldlerche & Co. Seltenheitswert. Der bekannte Ruf des Kiebitz, "Kiewitt, Kiewitt", ist kaum noch zuhören. Denn die Bestände unserer Feldvögel nehmen dramatisch ab. Für sie wird es  immer schwerer Küken aufzuziehen. Neben den selten werdenden Brutplätzen, fehlen Insekten und  Wildkräutersamen für den Nachwuchs. So sind die wenigen Kleinen oft zu schwach, um das Nest zu verlassen und sie verhungern. 

 

 

In den 80iger Jahren war das der Wiesenvogel der feuchten Wiesen und Moore. Es gab hunderte. im Zuge der Entwässeung der Moore und Feuchtwiesen verschwanden immer mehr Wiesen und Offenlandvögel. Zugleich wurde immer Grünland in Acker umgebrochen. Schlimmer noch ist der Maisanbau in Hochmooren. Hochmoore sind Nährstoffarme Biotope. Auf Maisfeldern wird übermäßig  mit Gülle gedüngt und die Chemische Keule wird auch großzügig eingesetzt. So hat die Natur  keine Chance!

 

Heiko Ilchmann hat am 20.5.2020 für Vollersode folgende Bestände ermittelt:

1. Teufelsmoor/Bornreihe: 4 Kiebitze und 61 Kraniche

2. Meinerhagen: 4 Kiebitze

3. Verlüssmoor: 2 Kiebitze


Text: Heiko Ilchmann. Bild: NABU (Christoph Bosch)

Eine starke Stimme für den Naturschutz

Einstimmung des Werbeteams auf dem Rathausgelände durch Heike Behrens, NABU-Kreiskoordinatorin Osterholz und Gerold Wieting vom hiesigen NABU-Vorstand
Einstimmung des Werbeteams auf dem Rathausgelände durch Heike Behrens, NABU-Kreiskoordinatorin Osterholz und Gerold Wieting vom hiesigen NABU-Vorstand

... dafür ist in dieser Woche ein vom NABU Landesverband Niedersachsen eingesetztes Mitglieder-Werbeteam in der Samtgemeinde Hambergen aktiv.

 

Neben einer starken Stimme wünschen sich die Hamberger Naturschützer auch ein Zuwachs von aktiven Mitgliedern, um die altersbedingt herausfallenden Jahrgänge in den starken aber arbeitsintensiven Projekten zu ersetzen, und sie auch zu sichern.

 

Offene Türen und viel Erfolg!

NABU-Vorstand 

 

Hambergen

Volksbegehren Artenvielfalt

Warum ein Volksbegehren Artenvielfalt?

Aktuell wird die Naturschutzgesetzgebung in Niedersachsen überarbeitet. Es wird voraussichtlich keine wirkliche Verbesserung geben. Deshalb initiiert der NABU Niedersachsen gemeinsam mit einem breiten Bündnis das Volksbegehren.

 

Auch der NABU Hambergen unterstützt das Volksbegehren. Die Unterschriftslisten können Sie bei unseren Infoständen unterschreiben. Un unregelmäßigen Abständen sind wir in Hambergen und informieren. Die Termine werden über die Presse und auf der Homepage bekannt gegeben.

 

Wer wissen will, was es mit dem Volksbegehren auf sich hat, kann sich hier informieren: https://www.artenvielfalt-niedersachsen.jetzt/

  

Gunther verläßt das Wiesenteam

Eine Berberitze  hatte sich Gunther zu seinem  Abschied aus dem Wiesenteam gewünscht, zur Pflanzung auf der Streuobstwiese nahm er  Pflanze und Spaten selbst in die Hand.
Eine Berberitze hatte sich Gunther zu seinem Abschied aus dem Wiesenteam gewünscht, zur Pflanzung auf der Streuobstwiese nahm er Pflanze und Spaten selbst in die Hand.

Beschlusslage des NABU-Vorstandes war, Gunther Bernau für seinen aktiven, sehr erfolgreichen Einsatz auf der Streuobstwiese zu danken, für den er fortan aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung steht. Gewünscht hatte sich Gunther eine Berberitze, die neben der oberen Sitzbank, Gunthers Kleinod auf der Streuobstwiese, eingesetzt werden sollte. Am Ende waren es 10 Pflanzen, die in zwei Gruppenformationen angeordnet wurden - in der weiteren Entwicklung der Pflanzen optisch sicherlich sehr eindrucksvoll.

Gunthers Ausscheiden aus dem Wiesenteam ist ein großer Verlust für die Betreuung der Streuobstwiese, die seine ganze Leidenschaft war.

Darüber hinaus hat er erfolgreich nach außen für das Interesse der Bürger an der Obstwiese geworben, auch für die aktive Arbeit.

Das Wiesenteam bedauert Gunthers Abschied außerordentlich, seine starke Positionierung, sein Ideenreichtum zusammen mit körperlichem Einsatz sind kaum zu kompensieren.

Gunther hinterlässt große Fußabdrücke und eine Lücke, die der NBU-Vorstand alsbald schließen sollte.

Bericht: Wilhelm Geils und Gerold Wieting (Wiesenteam), Bilder: Katja Barz, Gerold Wieting

Nistkästen der NABU-Gruppe

Der Frühling hat schon angeklopft, die Vögel schauen schon jetzt in geeignete Kästen, um eine für sie infrage kommende Brut-möglichkeit sicherzustellen und vorzubereiten, sie klopfen und hämmern.

Die Gruppe Technik des Nabu-Hambergen, die sich seit Jahren sehr erfolgreich  für heimische Brutvögel einsetzt, ist auch auf diesen ‚Brutfrühling‘ vorbereitet. Die von der Gruppe gefertigten Nistkästen wurden auf dem am 6. März stattfindenden Wochenmarkt an der Hamberger Kirche präsentiert. Das Nistkastenprogramm ist sehr vielfältig, es deckt alle heimischen Brutbedarfe für Vögel ab. 

Die Hamberger Nisthilfen zeichnen sich besonders durch ihre solide Bauweise und Lärchenholz aus.

 

2 Jahre hat das selbst aufbereitete und gelagerte Holzmaterial getrocknet. Die Erle ist aus heimischen Beständen, die Stämme werden professionell  zu Brettern aufgeschnitten, Kastenzuschnitt und -bau erfolgen durch Aktive und im privaten Arbeitsbereich. Dieser Prozess ist sehr zeit- und arbeitsintensiv.

Gefertigt und angeboten werden u.a. Kästen für Meisen, Kleiber, Rotkehlchen, Rotschwänze, Bachstelze, Mauersegler, Star, Dohle, Sperlinge, Baumläufer, Trauerschnäpper, Turmfalke, Hohltaube, Eulenvögel; was nicht vorhanden, wird nachgeliefert, Vor- und Nachbestellungen sind jederzeit möglich.

NABU-Aktive am Stand waren: Sigi, Heinz und Gerold

Bericht: Gerold Wieting, Bilder: Dietmar Wonneberger

17 Jahre Entkusseln – ein Kampf gegen Windmühlen?

Das geht einem schon manchmal durch den Kopf, wenn man alljährlich auszieht, um Birken und Kiefern mit unseren SchülerInnen auszureißen…

Denn wenn man einmal das gesamte Heilsmoor entkusselt hat und an einem Ende fertig ist, kann man am anderen wieder anfangen.

Das Heilsmoor leidet an Wasserarmut, hervorgerufen durch viele Abflussgräben, die in den vergangenen Jahrhunderten gezogen wurden, um Weide- und Ackerland zu gewinnen.

Hauptverursacher sind der Lauwiesengraben und seine Zuflüsse.

Solange dieses Problem nicht gelöst war, kämpften wir wirklich „gegen Windmühlen“ und konnten bestenfalls einen Status Quo erreichen – die weitere Verwaldung des Gebietes aufzuhalten. 

Im März 2019 ein entscheidender Schritt: Das Naturschutzamt des Landkreises Osterholz hatte genug finanzielle Mittel zur Verfügung. Eine Firma wurde beauftragt, entlang des Lauwiesengrabens acht Spundwände zu errichten und damit den Wasserabfluss Stück für Stück auf mehreren Stufen zu bremsen (à siehe Fotos). Und die zuständigen Mitarbeiter überlegen bereits, wie man den Wasserabfluss weiter reduzieren kann…

Mit den acht Spundwänden ist das Problem noch nicht gelöst, aber ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung getan. In einigen Bereichen ist jetzt – einige Monate nach der Baumaßnahme - tatsächlich ein leicht erhöhter Wasserspiegel festzustellen.

 

Mit diesem Hintergrundwissen war in diesem Jahr natürlich eine gewaltige Motivation da, unsere Entkusselungsaktion wieder zu starten: Ab jetzt geht es dem Heilsmoor tatsächlich besser; der Prozess der Entwässerung ist endgültig gestoppt und umgekehrt!

Die neuen Spundwände

Das Entkusseln der KGS

„Auf ein Neues!“ hieß es am 22. und 23. Januar 2020 – als wir wieder in bewährter Form mit allen siebten Klassen auszogen, um unerwünschte Birken und Kiefern im Heilsmoor zu entfernen. Im letzten Jahr waren wir dem Hilferuf von NABU und Landkreis gefolgt und haben große Teile des Springmoores bereinigt (Luftlinie ca. 2km, Randbereich des Heilsmoores).

Nun endlich wieder in unserem eigentlichen Patenschaftsrevier – dem Kernbereich des Heilsmoores: Hier waren genug Bereiche, die einen bedrohlichen Aufwuchs mit den leidigen Bäumchen zeigten. Alle Hände voll zu tun also. Alle KlassenlehrerInnen waren das erste Mal dabei und haben sich wacker geschlagen. Unsere SchülerInnen hatten insgesamt 23 erwachsene Begleiter an ihrer Seite, die meisten davon NABU-Mitglieder und „alte Hasen“, was das Entkusseln angeht. Rekord in diesem Jahr: Die BIOS Osterholz-Scharmbeck hat 8 Mitarbeiter und Freunde mobilisiert, die uns Lehrer unterstützt und die SchülerInnen fachkundig angeleitet haben.

Die Klassen 7.1 und 7.3 starteten vom Reitplatz aus – ihr Revier lag an der Südseite des Heilsmoores und war von dort aus am besten zu erreichen. Ihr Bereich war dicht mit Kiefern übersäht – das hat unsere SchülerInnen aber nicht abgeschreckt, sondern eher noch angespornt.

Die 7.2, 7.4 und 7.5 trafen sich am Wasserwerk Wallhöfen. Sie zogen in die große Ebene im zentralen Teil des Moores. Hier gab es alles, was das Entkusseln zum Abenteuer macht: Viele Birken und Kiefern – verteilt auf eine riesige Fäche. Das heißt: Fast jeder Baum musste über weite Strecken transportiert werden. 

Und dann noch eine Überraschung: Hier konnten die Bäume nicht am Rand gestapelt werden, sondern mussten noch ein Stück weiter gezogen und dann im Wald abgelagert werden. Also ein „Wandererlebnis“ der besonderen Art.

Damit nicht genug!

Große Grasbulten und tiefe Wasserlöcher machten das Gehen zu einem besonderen Erlebnis – sicher dreimal so schwer wie auf einer normalen Wiese.

Und wer dabei nicht aufgepasst hat, der bekam mit vollgelaufenen Stiefeln gleich die Quittung dafür. Aber das geschah glücklicherweise nur selten…

An dieser Stelle seien die Eltern erwähnt, die unsere SchülerInnen mit Punsch, Kakao und manchmal einem ganz leckeren Frühstück vor Ort verwöhnt, gestärkt und motiviert haben.

Ein großes DANKESCHÖN dafür!

Zusammenfassend sei gesagt:

Jede Klasse hat ca. 2 ha Moorfläche von Kiefern und Birken bereinigt. Das heißt, unser diesjähriger 7. Jahrgang hat zusammen für ca. 10 ha Moorfläche das Überleben für mehrere Jahre gesichert. Eine tolle Leistung!

 Nach getaner Arbeit gab es dann noch für alle, die dabei waren, ein gemeinsames Frühstück – am 28.01.2020 in unserer Mensa. Daran beteiligten sich – wie schon in den vergangenen Jahren – unser Samtgemeindebürgermeister Hr. Kock, unser Förderverein und unser treuer Lieferant für Milchprodukte – Milchhof Kück.

Auch hier unser Dank an die Sponsoren! Unsere SchülerInnen haben (wieder einmal) gemerkt, welche Wertschätzung ihre Arbeit in der Öffentlichkeit erfährt:

 Aktiver Naturschutz ist dringend notwendig – das ist bei allen angekommen!

 

Bericht: Thomas Köhring, Fotos: diverse


Fotogalerie

Von jeder Klasse, die mitgemacht hat, haben wir dieses Mal ein Gruppenbild!

Klasse 7.1

Klasse 7.2

Klasse 7.3

Klasse 7.5

Kinder bauen Nistkästen bei HolzBau Murken

Die Gruppe Technik des NABU Hambergen war der Einladung der Fa. HBM zum diesjährigen Jubiläum,  ein Nistkasten-programm für die Kleinen anzubieten, gern gefolgt.

Es galt, von der Gruppe vorgefertigte Bausätze für Blau- und Kohlmeise zusammenzubauen, auch mit Unterstützung von Eltern, was sich als besonders effektiv erwies.

 

3 Fertigungsvarianten standen zur Auswahl; allein, die  nagel- und schraubenlose Bauvariante von Sieggie war  der Renner - der Tisch wurde geräumt.

Das Werkzeug, lediglich ein leichter Hammer, wurde fachgerecht eingesetzt, die Verbindungsdübel gezielt eingeschlagen.

Die Kinder waren hochkonzentriert und freuten sich über die Begleitung der Eltern,  es ging sehr lebhaft zu. Der Abstimmung über den Zusammenbau  einzelner Kastenelemente voraus gingen lebhafte Diskussionen, bei denen die Kinder durchaus meinungsstark auftraten.

 

Die Aktion war ein voller Erfolg, die Kinder präsentierten stolz ihre Kästen, die  an geeigneten Stellen eigener Gärten eingesetzt werden, sie hatten da auch schon so eigene Vorstellungen.

 

Gruppe Technik: Siegfried Arndt, Heinz Kramer, Gerold Wieting

 

Bericht: G.Wieting

Fotos: D. Wonneberger

Ein gelungener Aktionstag!

Teils mit schwerem Einsatz wurde die Wiese winterfest gemacht
Teils mit schwerem Einsatz wurde die Wiese winterfest gemacht

Dreißig Personen, darunter auch neue NABU-Freunde und Jugendliche waren gekommen, um die Streuobstwiese winterfest zu machen. Gunther Bernau und Gerold Wieting vom Wiesenteam, welches sich seit ca. 2 Jahren im unermüdlichen wöchentlichen Einsatz um die Streuobstwiese kümmert, hatten den Arbeitseinsatz sehr gut vorbereitet!

 

Nach einer kurzen Begrüßung wurden die Arbeitsgruppen eingeteilt; die im Sommer über weidenden Schafe hatten bereits ihr Winterquartier bezogen.

Auf der Leiter rechts oben: Kurt Erfurt
Auf der Leiter rechts oben: Kurt Erfurt

Es wurden Baumstümpfe entfernt, unter der Regie von Kurt Erfurt erhielten viele Obstbäume  einen Verjüngungsschnitt,  die Schnittreste wurden in die Benjeshecke eingelegt.

Auf dem Wall am Teich kam der Freischneider zum Einsatz, die abgeblühten und zum Teil bereits vertrockneten Pflanzenreste wurden zum Kompostieren aufbereitet.

 

Die 200m lange Wallhecke wurde im Saumbereich beschnitten, der Schnitt im Kernbereich der Hecke abgelegt, ein sehr arbeitsintensiver Arbeitseinsatz, der durch großen Einsatz außerordentlich gut gelang. 

 

Viel zu tun war auch auf der Insektenwiese, wo Quecken bekämpft und  unerwünschte Pflanzen beseitigt wurden, damit im nächsten Jahr wieder Blütenpflanzen für Wildbienen und Co. wachsen können.

Gunther Bernau, Wolfgang Thiel und Gerold Wieting
Gunther Bernau, Wolfgang Thiel und Gerold Wieting

Ein besonderes Ereignis war die Einweihung einer neuen Sitzbank. Sie wurde im oberen Wiesenbereich platziert, von wo aus es einen hervorragenden Überblick auf die gesamten Obstwiese  gibt.

 

Wolfgang Thiel, Reitdachdecker aus Lübberstedt, hat  dazu das Eichenholz gestiftet, seine ukrainischen  Freunde haben die künstlerisch gestaltete Bank gebaut, die vom Wiesenteam auf einen dafür sehr geeigneter Platz eingesetzt wurde, der sehr zum Verweilen einlädt.

Mit einem  Dank an das gesamte Arbeitsteam und einer kräftigen Gulaschsuppe ging ein sehr erfolgreicher Arbeitseinsatz auf der NABU-Streuobstwiese zu Ende...

 

Die Streuobstwiese neben dem alten Rathaus in Hambergen wurde vor fast zwanzig Jahren vom NABU Hambergen angelegt. Das 1,4 ha große Areal hat die Gemeinde für zunächst dreißig Jahre kostenfrei zur Verfügung gestellt. Inzwischen wachsen, neben sechzig Obstbäumen verschiedener alter Sorten, auch Linden, Ebereschen, Nussbaum und Esskastanie. Ein Insektenhotel und einige Bienenstände geben fleißigem Bestäubern der Obstbäume ein Zuhause. 

Text und Fotos: Dietmar Wonneberger

Impressionen

Einladung zum Aktionstag auf der Streuobstwiese

Die Streuobstwiese im Herbst 2019, Blick vom Unterstand auf die Wiese
Die Streuobstwiese im Herbst 2019, Blick vom Unterstand auf die Wiese

Wir möchten Euch zu unserem großen Aktionstag auf der Streuobstwiese einladen!

Wer von Euch hat Zeit, uns am

Samstag, den 09. November 2019 in der Zeit von 09:00 – 13:00 Uhr

auf der Streuobstwiese in Hambergen (neben dem alten Rathaus / links von der Polizei) aktiv mitzuhelfen? Es gibt wieder einiges zu tun, Leichtes wie Herausforderndes. Einfach Handschuhe und gute Laune mitbringen. Der Tag findet bei jedem Wetter statt.

 

 

Der Platz für die Bank ist vorbereitet
Der Platz für die Bank ist vorbereitet

Was gibt es sonst noch zu tun:

Unsere neue Bank soll eingeweiht werden!

Die von Wolfgang Thiel und seinen Freunden gefertigte Bank wird gegen 10 Uhr eingeweiht.

 

Zum Ende (ca. 13 Uhr) gibt es einen Imbiss! Dazu bitte Besteck (Messer, Gabel, Löffel) und Teller und Becher mitbringen. 

Wer von Euch Interesse hat, mitzumachen, der schreibe bitte eine Mail an: vorstand@nabu-hambergen.de oder ruft an unter: 04794 / 445 4431, damit wir für den Imbiss genug besorgen.     

Bilder vom letzten Aktionstag

Die bis zum Ende anhaltende  Einsatzfreude und Arbeitsintensität der Teilnehmer, mit der die angestrebten Arbeitsziele gut  erreicht werden konnten, könnt ihr hier anschauen...

Text und Fotos: Frank Martin

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Jahreshauptversammlung 2018

Versammlung in der Mühlenscheune Lübberstedt
Versammlung in der Mühlenscheune Lübberstedt

Bei der Jahreshauptversammlung für das Jahr 2018 fand am 20.8.2019 wieder einmal an der Lübberstedter Mühle statt. Es wurde eine Satzungsänderung beschlossen (siehe unten) und ein neues Vorstandsgremium gewählt, diesmal mit 5 Mitgliedern. Ebenso wurde der alte Vorstand entlastet und zwei neue Kassenprüfer bestimmt. Burkhard Hoffmann verabschiedete sich aus dem Vorstand.

 

Den gesamten Bericht könnt Ihr hier downloaden

 

 

 

Hier gibt es einen Zeitungsbericht aus dem Weserkurier vom 26.8.2019.

Download
Aktuelle Satzung des NABU Hambergen
Satzung_Hambergen_20.08.2019.pdf
Adobe Acrobat Dokument 313.0 KB

Termine 2019 überarbeitet

Die Terminliste mit den Aktionen des NABU Hambergen wurde aufgrund der Neuwahlen des Vorstands nochmals überarbeitet.

Besonders ab dem Oktober gibt es wesentliche Änderungen in den Terminen.

 

Ladet Euch die Liste hier herunter und macht gerne bei unseren Aktionen mit!

Macht doch mal mit! Die Ansprechpartner stehen auf der Liste!

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4. Platz bei Wettbewerb Wissen und Umwelt

Die Sparkasse Rotenburg Osterholz veranstaltete für Vereine und Einrichtungen einen Wettbewerb zu dem Thema Wissen und Umwelt. Der NABU und die KGS Hambergen bewarben sich erfolgreich bei mehr als dreißig Einsendungen um einen der vier Preise.

Seit ca. zwanzig Jahren arbeiten die Aktiven des NABU und die Siebtklässler der Kooperativen Gesamtschule Hambergen an der Rettung des NSG Heilsmoor um es vor der Austrocknung zu bewahren. Seit drei Jahren wird auch im nahe gelegenen NSG Springmoor gemeinsam gearbeitet. Hier würde durch aufwachsende Kiefern die Heide zu stark beschattet.

 

Gleichzeitig wurde mit dieser Auszeichnung die zwanzigjährige erfolgreiche Arbeit auf der NABU-Streuobstwiese gewürdigt.

 

NABU und Schule konnten sich € 3.500.-  teilen, die für Werkzeuge, Geräte, Pflanzen und für die Pflege des Grünen Klassenzimmers verwendet werden.

Foto: Sparkasse Rotenburg Osterholz

NABU im Ferienprogramm Hambergen

Zwei unserer Aktiven des NABU-Hambergen (Burkhard Hoffmann und Petra Manthey-Petersen) wirken dieses Jahr bei einem Angebot des Ferienprogramms, dem Natur-Camp! Es sind noch Plätze frei!! Wir würden uns freuen, wenn Ihr Eure Kinder mal die schönen und wilden Seiten der Natur erleben lasst und Euch anmeldet. Es geht 3 Tage lang und kostet nur 50€ incl. Verpflegung und Betreuung!

 

Näheres und auch die Anmeldung findet Ihr zum Ferienprogramm auf der Hamberger Seite:

Naturcamp - Ab in die Wildnis

oder unter 04793 - 3818 oder unter

AltesRathausHambergen@gmx.de

 

 

Streuobstwiese hat ein neues Refugium

 Hier ist jetzt das Tagpfauenauge zu Hause. Jürgen Röper, unser Experte für Insekten  hat dafür gesorgt. Über eine Versand konnte er ca. 100 Raupen dieses kostbaren Schmetterlings besorgen und hat sie alle „eingesetzt“ . Die Raupen benötigen für Ihre Metamorphose Brennnesseln. Dafür haben wir genügend Platz geschaffen.

Somit waren wir dabei, wie Jürgen sie ganz vorsichtig auf den Blättern der Brennnesseln abgesetzt hat.

 

Das Tagpfauenauge wird sich aus dem Raupen - über ein etwas komplizierteres Puppenstadium innerhalb von einigen Wochen entwickeln und entschlüpfen. Auf der Streuobstwiese hat es

sein Zuhause und wird auch gut mittels Buddleija und Acker Kratzdiestel auf der nahen Hummelwiese versorgt. Das neue Refugium 

Geht den Weg über die Streuobstwiese hinauf bis zu den Tafeln und schaut selbst nach. Jeder ist dazu herzlich eingeladen. 

 

Text und Fotos: Gunther Bernau

PS:      Es ist eigentlich sehr bedenklich, das man …um einen Tagfalter wie das schöne

            Tagpfauenauge sehen zu können…solch einen Aufwand betreiben muss.

            Den Falter konnte man in vergangenen Zeiten täglich und fast überall sehen.

            Das zeigt sehr deutlich die Situation der Insekten in der heutigen Zeit und wie sehr

            sie unter dem Verschwinden der Biotope und vor allem durch den Einsatz von Pestiziden

            und Herbiziden (u.a.Glyphosat) leiden.

 

 

Text: Jürgen Röper

Führung durch das Heilsmoor mit Unmada

Der Hannoveranische Kinderliedermacher Unmada Manfred Kindel war heute mit seiner Chorfreizeit zu Besuch beim NABU Hambergen im Heilsmoor. Die Gruppe von ca. 100 Kindern und Erwachsenen lernte 2 Stunden lang das Moor kennen und lernte viel über die Themen Torf, Entkusselung, Flora und Fauna unseres Hochmoores.

Nach ca. 2 Stunden waren die 4 Gruppen etwas erschöpft aber glücklich wieder an den zwei Reisebussen angekommen. Viele interessante Fragen wurden gestellt, sind doch die Kinder (allesamt Musiker) im Hannoverschen Kinderwald schon oft in der Natur. 

Das Bild zeigt die Gruppe der "Führer" zusammen mit dem Liedermacher (v.l.n.r.: Harry und Angelika Westenberger, Frank Martin, Unmada, Jürgen Röper, davor knieend: Thomas Köhring).

Mehr über Unmada findet ihr hier: www.unmada.de

Und mehr über den Kinderwald in Hannover: www.kinderwald.de

Bilder und Text: Frank Martin, Stefanie Nass

Gruppenbild und großes Bild: Stefanie Nass

Spende der Osterholzer Stadtwerke

Bei dem Wettbewerb der Osterholzer Stadtwerke zum Thema Klimaschutz durch CO²-Einsparung wurden wir mit unserem Beitrag „Moorschutz ist Klimaschutz“ mit einer Spende von € 4.400.- bedacht. Das Geld werden wir wieder mit der Kooperativen Gesamtschule teilen. 

Unter dem Motto „Weil es keinen Plan B gibt“ haben die Osterholzer Stadtwerke Ideen für einen klimafreundlichen Landkreis gesucht. Voraussetzung war, dass die Maßnahme zur Reduzierung des CO2-Ausstoßes beitragen soll.

€ 19.000.- stellten die Stadtwerke zur Verfügung. Sechs Vorschläge wurden ausgewählt und die Bevölkerung konnte abstimmen welches der Projekte am besten gefällt.

 

Die Fördermittel stammen aus der Einführung des Ökostroms für die Vertragskunden der Osterholzer Stadtwerke. Die Umstellung erfolgte im Herbst 2017 für die Kunden automatisch und ohne Mehrkosten. Die Stadtwerke verpflichteten sich dabei, dass sie für jede verbrauchte Kilowattstunde des zertifizierten Ökostroms aus europäischen Wasser- und Windenergieanlagen 0,025 Cent in den neuen Fond zu zahlen.

Foto: Stadtwerke Osterholz 

Mauersegler vor der Rückkehr

Siegi und Jürgen sortieren Equipment
Siegi und Jürgen sortieren Equipment

In diesen Tagen wird der Sommervogel zu seinem angestammten Revier zurückkehren, um dem Brutgeschäft nachzugehen. Er hat dann einen weiten, mitunter auch verlustreichen Weg hinter sich, wovon die Hamberger Vogelfreunde aber nicht ausgehen.

 

Vielmehr hat sich die  Nabu-Gruppe auf eine 2018 zahlenmäßig gewachsene Population vorbereitet und am ehemaligen Feuerwehrhaus zeitgerecht 4  zusätzliche Nistkästen angebracht.

der erste Kasten sitzt
der erste Kasten sitzt

Ditmar Kurz, der seit 2003, als der Mauersegler Vogel des Jahres wurde, hat den Nabu beim Einsetzen von Nisthilfen wiederum unterstützt und seinen Steiger zur Verfügung gestellt -  eine große Hilfe für Montage und Sicherheit.

Eine Kastenkombination
Eine Kastenkombination

Durch diese Maßnahme ist die Aufnahmekapazität von Nisthilfen unter der Traufe an der Südseite des ehemaligen Feuerwehrhauses erschöpft. 15 Einfluglöcher warten auf die Nutzer dieser Bruthilfen, die sich in Hambergen außerordentlich bewährt haben, besonders  auch am Alten Rathaus, der Basis  für die  günstige Populationsentwicklung, der größten im Landkreis Osterholz.

der letzte Kasten
der letzte Kasten

Schon in der nächsten Woche, bei günstigem, warmem Süd-Südwestwind, wird das Luftbild über Hambergen lebendiger – tolle Aus- und Anblicke für jeden Vogelfreund.

Gruppe Technik: Siegi, Jürgen und Gerold

Bericht und Bilder: Gerold

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Einladung zum Aktionstag auf der Streuobstwiese

Wir möchten Euch zu unserem großen Aktionstag auf der Streuobstwiese einladen!

Wer von Euch hat Zeit, uns am

Samstag, den 04. Mai 2019 in der Zeit von 09:00 – 13:00 Uhr

auf der Streuobstwiese in Hambergen (neben dem alten Rathaus / links von der Polizei) aktiv mitzuhelfen? Es soll ein schöner Treffpunkt werden; es gibt viel zu tun, leichtes wie herausforderndes.

 

 

Wir planen, u.a.

  • Die Obstbäume einzurüsten (mit Verbiss-Schutz), u.a. mit Draht und Holz
  • Baumscheiben mulchen
  • Stauden zu pflanzen (siehe Aufruf am Ende)
  • allgemeine weitere Pflegearbeiten

Zum Ende gibt es einen Imbiss! Dazu bitte Besteck (Messer, Gabel, Löffel) und Teller mitbringen.

Wer von Euch Interesse hat, der schreibe bitte eine Mail an: vorstand@nabu-hambergen.de oder ruft an unter: 04794 / 445 4431, damit wir für den Imbiss genug besorgen.     

Bepflanzung der Hummelwiese

Wer hat noch Wildpflanzen über und kann diese vorher vorbei bringen?

 

Die „Hummelwiese“ auf der Streuobstwiese in Hambergen ist vorbereitet und kann jetzt bepflanzt werden. Hier können für dieses Jahr Blühpflanzen und -stauden gesetzt werden. Wir wollen daraus wieder ein Paradies für Hummel und Co. herrichten. Es bieten sich diverse heimische Wildpflanzen an, wie z.B. Katzenminze, Wiesensalbei, Fingerhut, Königskerze und Sonnenhut, Fetthenne, Glockenblume sowie wilde Karde und Wasserdost und viele andere.

 

Jetzt seid Ihr (an-) gefragt: bei Eurer Arbeit dieser Tage im Frühjahr im eigenen Garten fallen sicherlich Pflanzen an, die sich dazu eignen -  was sagt Euer Nachbar zu dieser Aktion?  Könnt Ihr Euch vorstellen, uns diese zur Wiese vorbei zu bringen?

 

Die Hamberger Streuobstwiese liegt links hinter dem alten Rathaus. Bitte transportiert Eure Kostbarkeiten bis an den Teich und legt sie im Verbindungsgraben zum Überlaufbecken ab. Dann können wir sie entsprechend platzieren.

 

Und wir möchten mit Euch zusammen beobachten, wie alles gedeiht und blüht und zum Wohl der Insektenwelt beiträgt. Du bist herzlich eingeladen, daran mit zu wirken.

 

 

Übrigens: Die Streuobstwiese ist immer einen Spaziergang wert !   

Bilder von dem letzten Aktionstag

Die bis zum Ende anhaltende  Einsatzfreude und Arbeitsintensität der Teilnehmer, mit der die angestrebten Arbeitsziele gut  erreicht werden konnten, könnt ihr hier anschauen...

Text: Frank Martin, Gunther Bernau Fotos: Dietmar Wonneberger

Arbeiten an unserer Hummelwiese

Die Hummelwiese ist ein ausgewiesenes Areal von ca. 150-160 qm. auf der Streuobstwiese gleich oberhalb des Teiches. Bereits im letzten September begannen die vorbereitenden Arbeiten dort (siehe Bilderstrecke im damaligen Bericht: Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese 2018), um  sie in diesem Jahr wieder erblühen zu lassen für „ Hummel und Co “.

Davor hatten ´die Götter den Schweiß` gesetzt. Es hieß, am letzten Samstag bei arbeitslaunigem Wetter für ein Team von 4 Wiesen-Teamern und einem Einachser samt Muskeleinsatz den Boden aufzubereiten. Zuerst musste die ganze Fläche , die im letzten Jahr dick mit Mulch belegt worden war, frei geharkt werden .

Das besorgten Helga und Gunther und haben dazu sicherlich einen Grundstein für einen ansehnlichen Komposthaufen geschaffen. Dann trat Wilfried mit seinem Einachser mit wendbarem Pflug in Aktion und hatte dazu mit nasser Scholle und einer um 10 cm dicken Grasnarbe zu tun. Er brauchte viel Geduld und Geschick und  konnte dabei lediglich das Gras mit seinem bindfädenartigem und -dickem Wurzelgeflecht  aufbrechen . Das Entfernen von diesem ist gut möglich, wie Wolfgang mit der Grabegabel demonstrierte ; er konnte eine wunderbare Erde hervorzaubern, geeignet für alle Hummelstauden .

Das Umgraben und Setzen von allen Pflanzen kommt Ende März / April auf uns zu. Ergänzend konnten wir uns am Obstbaumschneiden von Francine und Kurt austauschen , fachsimpeln und bereits alles `vor dem geistigen Auge`sehen. Der Teich hat alles gehalten, was er versprochen hat – er ist wieder vollends gefüllt und läuft ab in das hintere Wasserbecken und Frösche sind dabei, zu laichen.

Kommt, es zu besuchen und weiterhin an der Gestaltung der Obstbaumwiese mitzuwirken!

 

( Bericht von Gunther Bernau / Bilder von Dietmar Wonneberger u. Gunther Bernau )

 

   


Weitere Bilder von der Aktion

Wer Lust hat, uns bei den weiteren Arbeiten zu unterstützen, melde sich bitte gern bei uns: Telefon: 04793/2403

E-Mail: gerold.wieting@ewetel.net

Nistkastenpräsentation der NABU-Gruppe

Die diesjährige Aktion  der Nabu-Gruppe verlief wiederum sehr erfolgreich!

Ein Bericht folgt.

Überhaupt standen Themen  über Natur und Umwelt sehr im Fokus.

NABU-Aktive am Stand waren: Sigi, Heinz und Gerold

Bericht: Frank Martin, Bilder: Dietmar Wonneberger, Frank Martin

NABU-Streuobstwiese - Bäume pflegen und zur reichen Ernte erziehen

Obstbäume auf der Streuobstwiese in Hambergen sorgfältig einer fachmännischen Betrachtung und der Pflege zu unterziehen. Das haben wir unter der Anleitung von Kurt Erfurt an den letzten Wochenenden mit doppeltem Nutzen gemeinsam getan. Die Bäume sind gepflegt, wachsen einem neuen Erntejahr entgegen und wir haben vieles dazugelernt. Der abschließende Klönschnack bei Kaffee und Kuchen bot den richtigen, die Gemeinschaft fördernden Abschluss eines erfolgreichen Hilfseinsatzes.

 

Ein Obstbaum darf nicht zu viel Frucht tragen, dass die Äste brechen. Andersherum nehmen in falsche Richtung wachsende Äste anderen das Licht und minimieren das Wachstum und damit auch die Ernte. Krone und Leitäste, wie sollen sie wachsen? Wie und wo wird ein Ast eingekürzt? Welche Äste darf oder muss man herausschneiden, ohne dass der Baum und die Ernte leidet? Welches Werkzeug ist gut und sinnvoll, damit Äste nicht ungewollt geschädigt

werden?

Viele Fragen, auf die Kurt Erfurt eine Antwort hat. Sein Wissen hat er bei unserem Treffen am Samstag, den 2. März bereitwillig mit freiwilligen Helfern und Interessenten geteilt.

 

Die Obstbäume der Streuobstwiese boten sich dazu als Musterbeispiel an. Bereits die letzten Treffen auf der Wiese gingen einher mit reger Diskussion: „Baumretter“ gegen „resolute Erzieher“, Gnade gegen Schnitt, richtiger Schnitt gegen Verstümmelung. Dabei wurden Astschere und Säge ganz praktisch eingesetzt, um den Bäumen ein gepflegtes Aussehen zu geben und ihnen mit dem richtigen Schnitt zu gutem Wachstum zu verhelfen.

 

So wurde nebenbei auch deutlich, dass abseits der geltenden Lehrmeinung viel Freiheit bleibt, einen Baum zu gestalten. Zum Beispiel mal ein weiteres Jahr warten, um zu schauen, was der Ast bringt. Oder noch diese Ernte abwarten, weil die Blütenansätze doch unverkennbar sind.

Jetzt bleibt noch das gespannte Warten auf den „richtigen“ Frühling. Auf die Obstblüte, auf das Wachstum im Sommer, auf die Erntezeit im Herbst. Von nun an werden die Bäume mit anderen Augen betrachtet. Fachmännisch sozusagen. Um zu sehen, ob der Schnitt richtig war.

Ob sich der Baum so entwickelt, wie wir uns das vorgestellt haben. Und ob es mit dem angeeigneten Wissen zuhause im eigenen Garten genauso gut klappt.

 

Text: Matthias Moritz

Bilder: Dietmar Wonneberger

Weitere Bilder

Entkusselung mit der KGS im NSG Springmoor

In diesem Jahr waren wir bei unserer Entkusselungsaktion mit dem 7. Jhrg. der KGS Hambergen im Naturschutzgebiet Springmoor tätig.

Die Naturschutzbehörde des Landkreises fragte an, ob es nicht möglich sei, mit allen fünf Klassen dort das Moor von aufwachsenden Kiefern zu befreien.

Da der Landkreis im NSG Heilsmoor eine Fläche, die wir mit der Schule nur schwer bearbeiten können entkusselt, war das eine gute Aktion für beide Moore. 

Am 22. und 23. Januar ging es dann mit insgesamt fünf Klassen an die Arbeit. Die Schülerinnen und Schüler waren mit Begeisterung bei der Sache und hatten dabei auch viel Spaß. Wir hatten in diesem Jahr aber auch sehr gute Bedingungen. Das trockene leicht frostige Wetter war auf unserer Seite und die Flächen waren gut zu begehen. So kam es, dass eine sehr große Fläche mit Astscheren und Sägen von den aufwachsenden Kiefern befreit wurde.              

In der Pause wurden die Schüler dann von einigen Eltern mit Getränken und allerlei Essbarem versorgt. 

Nachdem die Flächen nun vom Aufwuchs befreit sind, können sie gemäht, bzw. geplaggt werden so dass sich die Besenheide neu entwickeln kann und das sehr interessante Biotop damit erhalten bleibt.

Es haben sich sehr viele Personen an  diesem tollen Projekt beteiligt, ob es der Landkreis, die BIOS, der Besitzer der Flächen, die Schule, die Eltern, der NABU, die Lehrer und vor allem die Schüler selbst waren.

Allen Beteiligten sei hier nochmal herzlichst gedankt für diese sehr gelungene Aktion.

 

Bericht: Jürgen Röper, Fotos: D. Wonneberger, Klaus-Dieter Lüken, Alfred Robers


Vorher - Nachher

Bei diesen 4 Bilderpaaren kann man sehen, welche Veränderung das Entkusseln gebracht hat.

Links das Bild "Vor dem Entkusseln", rechts das Ergebnis ("Nachher").

Presseberichte

Download
Einsatz im Moor - Osterholzer Kreisblatt
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Bericht des Osterholzer Anzeigers:


Fotogalerie

Hier sind die vielen schönen Bilder zu sehen, die verschiedene NABU-Mitglieder "geschossen" haben. Beim Anklicken könnt ihr sie vergrößern!

Alle Klassen, gemischt

Klasse 7.1

Klasse 7.2

Klasse 7.3

Klasse 7.4

Klasse 7.5

Einsatz in der Sandkuhle in Wallhöfen

Gemeinsamer Arbeitseinsatz mit unseren Freunden des BUND Bremen 

Am Samstag, den 02.02. 2019 haben wir uns mit 13 Personen in der Sandkuhle  Wallhöfen zu einen gemeinsamen Arbeitseinsatz getroffen.  Wir haben 3 Stunden lang mit 2 Motorsägen aufwachsende Kiefern abgesägt und gleich geschreddert.  So haben wir einen sandigen Sonnenhang vom Aufwuchs befreit und den Lebensraum  für allerlei  Insekten (u.a. Wildbienen und Schmetterlinge) erhalten.

 

Das Ergebniss hat allen gefallen und das Schöne war auch wieder der Austausch mit unseren Freunden vom BUND. Nach 3 Stunden waren alle Beteiligten geschafft  und es gab zum Abschluss eine leckere Käselauchsuppe.

Ich finde es ganz hervorragend, das wieder viele Menschen etwas Gutes  für die Natur in unserer Region geschafft haben.

  • Der Besitzer der Sandkuhle Jan von Oesen, der unsere Pflegemaßnamen immer unterstützt;           
  • die Gemeinde Hambergen die uns den Schredder zur Verfügung stellt;
  • die leckere Suppe von der Fleischerei Thamm und natürlich die wichtigsten Personen vom:
  • NABU Hambergen und BUND Bremen.

 

 

 

 

Text:  Jürgen Röper

Fotos: Dietmar Wonneberger

 

 

Die Termine für 2019 sind fertig!

Die Terminliste mit den Aktionen des NABU Hambergen ist fertig abgestimmt. Ladet Euch die Liste hier herunter und macht gerne bei unseren Aktionen mit!

Auch in diesem Jahr können wir Euch schöne Aktionen anbieten, von Wanderungen, Vogelexkursionen, Fahrradtour bis zu Aktionstagen auf unserer Wiese und natürlich den regelmäßigen Treffen.

Macht doch mal mit! Die Ansprechpartner stehen auf der Liste!