Berichte des NABU Hambergen aus 2015



Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere getätigte Arbeit und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft vorstellen.


Alle Berichte:

Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese

Bei herrlichstem Sonnenschein trafen sich am 30. April wieder einmal  Unermüdliche, um die im Herbst begonnene Neupflanzung von zehn Jungbäumen (8 Äpfel, eine Birne und ein Wallnussbaum) zu beenden. Neben dem Sichern gegen Wind und Tier, sowie Mulchen konnten noch einige Bäume von Wildwuchs befreit, und die in Schieflage geratenen wieder aufgerichtet werden.

 

Auch die Schafe haben bereits Einzug  gehalten, und erfreuen sich zusammen mit Fröschen, Bienen und vielen anderen Insekten an einem schönen „Platz an der Sonne“.

Dank vieler Hände schafften wir die Frühjahrsarbeit rechtzeitig zum Mittagessen und wurden mit leckerer Gulaschsuppe be(ent)lohnt.

 

Jahreshauptversammlung 2014

 

Neues Team gewählt

Bei der Jahreshauptversammlung für das Jahr 2014 wurde Jürgen Röper für seine 20 Jahre 1.Vorsitz des NABU Hambergen geehrt. Gleichzeitig kandidierte er nicht mehr für der Vorstand, bleibt aber im NABU Hambergen und betreut weiterhin das Projekt Heilsmoor. Es wurde nach einer Satzungsänderung ein neues Vorstandsteam gewählt. Lesen Sie hier den ganzen Bericht dazu.

21.04.2015: Neues Team gewählt
Die JHV war wieder einmal ein interessanter Abend mit Gästen und Ehrungen. Die kompletten Berichte und Anlagen sind unter:Das NABU-Jahr 2014 zu finden.


Wolfsland Niedersachsen

 

Vortrag von Kerstin Andersen

Am 20.02.15 um 19:00 Uhr lud Kerstin Andersen zu einem Vortrag über Niedersachsens Wölfe ins Gemeindehaus von Hambergen ein. Die Wolfsbotschafterin des NABU Hambergen berichtete vor fast 30 Gästen über die aktuelle Situation der Wölfe in Niedersachsen, besonders im Landkreis CUX und OHZ und über die Nutztierrisse durch Wölfe. 

Hierbei wurden die neuesten Wolfspopulationen in Niedersachsen, Rudelgröße und die Wanderungen der Tiere vorgestellt. Besonders ging die Wolfsbotschafterin auf Risse von Schafe und Rinder ein. Hier rüber entstanden mehrere Diskussionen im Publikum, wie viel „Wolf“ das Land vertragen könne und wo man in Zukunft Probleme durch den Wolf sehe. Die Meinungen waren hier sehr unterschiedlich. Kritiker konnten jedoch häufig nur mit Vermutungen und eigenen Zukunftsvorstellungen ihre Meinung bekräftigen. Kerstin Andersen war es jedoch wichtig, bei den Tatsachen zu bleiben und keine Panik zu verbreiten.

Sie wies auch darauf hin, dass in den Zeitungsberichten der Wolf schnell als Täter dargestellt wird, obwohl es noch gar keine gesicherten Hinweise in vielen Fällen gebe oder das völlig falsche Aussagen gemacht würden, oft von Menschen, die keine Erfahrungen mit Wölfen hätten. Die Angst vor dem Wolf nimmt aber auch sie sehr ernst und kann sie gut nachvollziehen. „So wie manche Menschen Angst und Panik vor Spinnen oder vor Schlangen haben, gibt es auch Menschen die Angst vor Wölfe haben. Das der Wolf einen Menschen hier bei uns angreifen könnte, hält sie aber für sehr abwegig. Davor brauche niemand Angst zu haben. Es wäre schön, wenn der Mensch ein normales und natürliches Verhältnis zum Wolf aufbauen könnte. Zum Abschluss sagte sie: Der Wolf ist, trotz seiner langen Verfolgung durch den Menschen, von ganz alleine zurück zu uns ins Land gekommen. Darauf sollten wir stolz sein. 
Hier finden Sie mehr Infos zum Wolf. 

(Text: Kerstin Andersen)