Berichte des NABU Hambergen aus 2022



Auf diesen Seiten möchten wir Ihnen unsere getätigte Arbeit und Perspektiven für eine lebenswerte Zukunft vorstellen.

Einladung zum Pflücktag auf der Streuobstwiese

Am Sonnabend, den

 

24. September 2022

 

findet von 10 bis 13 Uhr der "Pflücktag" auf unserer Streuobstwiese am Alten Rathaus in Hambergen statt. Dazu möchten wir alle Aktiven ganz herzlich einladen

 

Auf den Bäumen warten unter anderem Äpfel und Birnen darauf, gepflückt und verspeist oder weiter verarbeitet zu werden.

Fahrradtour zu den NATUREFUND-Flächen des NABU Hambergen

Der NABU Hambergen ist Kooperationspartner von NATUREFUND. NATUREFUND kauft Land, um Lebensraum für die Vielfalt der Arten zu bewahren. So kommt der Ortsverband in den Genuss, annähernd zehn Hektar Moor- und Waldflächen zu betreuen und naturnah zu entwickeln.

 

Bei der Fahrradtour zu den Flächen des NABU Hambergen gab es am 22. Juli 2022 eine informative Runde, die von Jürgen wie immer gut vorbereitet war. Es wurden unter anderem drei Stationen besichtigt.

Eindrücke

Die Strecke wird geplant. Insgesamt befinden sich im Gebiet der Samtgemeinde Hambergen 5 Flächen.
Die Strecke wird geplant. Insgesamt befinden sich im Gebiet der Samtgemeinde Hambergen 5 Flächen.
Kurzer Halt vor dem möglichen NABU - Büro in der ehemaligen Grundschule Ströhe. Wir wären dann Nachbarn eines Kindergartens und des DLRG.
Kurzer Halt vor dem möglichen NABU - Büro in der ehemaligen Grundschule Ströhe. Wir wären dann Nachbarn eines Kindergartens und des DLRG.

Im Niedersandhausener Moor

Mehr zu NATUREFUND

Mehr Informationen über NATUREFUND hier: https://www.naturefund.de/

Text: Manfred Kück

Bilder: Manfred Kück und Heiko Ilchmann

Einladung zur Entdeckungstour per Fahrrad

Ihr wolltet schon immer mal wissen, welche Gebiete unserer NABU Ortsgruppe "gehören"? Ihr interessiert Euch für unsere Projekte und unsere Arbeit oder möchtet uns einfach mal kennen lernen?

 

Dann nehmt teil an einer unserer Fahrradtouren. Den Anfang macht eine Tour zu "unseren Ländereien".

 

 

 

Wir treffen uns dazu am

 

Freitag, den 22. Juli 2022 um 15:00 Uhr

 

am Rathaus Hambergen. Kommt doch gerne mit auf Entdeckungstour. Wir freuen uns auf Euch!

 

Eine Anmeldung vorab per Mail an vorstand@nabu-hambergen.de wäre ideal, ist aber kein Muss.

 

Streuobstwiese gemäht und gemulcht

Unsere Streuobstwiese ist ein kleines Paradies für Tiere und Pflanzen (und Menschen) am Alten Rathaus in Hambergen. Dafür, dass das so bleibt, sorgt das aktive Wiesenteam, bestehend aus Gerold Wieting, Hans-Joachim Hoppen und Nicole Dekker sowie den Schafen von Katja Barz, in unzähligen Einsätzen. Um die Obstbäume kümmert sich Kurt Erfurt und Gerd Blume unterstützt mit seinen Bienen.

 

Zum Glück bekommt das Wiesenteam dabei auch gelegentlich Unterstützung.

 

In der vergangenen Woche etwa hat Jens Kuhn mit seinem Trecker große Teile der Wiese, unter anderem Arreale die die Schafe zuletzt bereits beweidet hatten, gemäht und gemulcht.

 

Trotzdem benötigt das Wiesenteam weitere tatkräftige Unterstützung, damit wir die Streuobstwiese auch langfristig so schön erhalten können.

 

Wer Interesse hat, mitzumachen, sei es nun regelmäßig oder einmalig, kann gerne einfach bei einem der Arbeitseinsätze vorbeischauen, so wie Heiko Ilchmann, der das Team beim letzten Einsatz am Dienstag unterstützt hat. Die Einsatztermine veröffentlichen wir auf der Startseite und in der Rubrik "Termine" (um in die Rubrik "Termine" zu kommen, klickt auf das Bild oben). Alternativ ist das Wiesenteam unter wiesenteam@nabu-hambergen.de auch per Mail erreichbar.

 

Hier noch ein paar Bilder vom letzten Einsatz:

Bilder: Heiko Ilchmann und Nicole Dekker

Hinweis: Terminänderung nächster NABU-Treff

Aus organisatorischen Gründen müssen wir unseren nächsten NABU-Monatstreff im Juni leider um eine Woche verschieben. Wir treffen uns also statt am 21. Juni 2022 nun am

 

28. Juni 2022 um 19:30 Uhr

 

in der ehemaligen Gaststätte von Rönn, Wesermünder Straße 8, 27729 Hambergen. Wir freuen uns auf Euch!

Einsatztermine des Wiesenteams

Ab sofort findet Ihr die Einsatztermine unseres Wiesenteams auf unserer Webseite in der Rubrik "Termine".

 

Wir treffen uns regelmäßig (etwa einmal pro Woche für ein bis zwei Stunden) auf der Streuobstwiese und  kümmern uns um allerlei anfallende Arbeiten. Schaut doch gerne einfach mal vorbei, zum Beispiel am Donnerstag, den 2. Juni 2022 um 15:30 Uhr. Wir freuen uns auf Euch.

 

Klickt auf das Bild, um in die Rubrik "Termine" zu kommen.

 

Euer Wiesenteam

Jahreshauptversammlung 2021

Die Jahreshauptversammlung für das Jahr 2021 fand am 24. Mai 2022 um 19:00 Uhr in gewohnter Kulisse der schönen Lübberstedter Mühle statt. Eine Einladung erfolgte in der Tageszeitung bzw. per E-Mail. Die Versammlung begann um 19:00 Uhr und war gegen 21:00 Uhr beendet. Sie wurde von Heiko Ilchmann, Frank Martin und Nicole Dekker geleitet. Neben 18 NABU-Mitgliedern konnten wir auch sechs Gäste begrüßen, darunter Jana Jensen, die Leiterin der neuen NABU Regionalgeschäftsstelle Elbe-Weser.

Als Kassenprüfer scheidet Wilfried Preuße nach zwei Jahren aus. Neue Kassenprüferin ist Christine Fromme. Gerd Blume bleibt Kassenprüfer.

(Der neue Vorstand (v.l.n.r.) Heiko Ilchmann, Manfred Kück, Nicole Dekker, Frank Martin – nicht im Bild Jürgen Röper – und der neue Beirat Burkhard Hoffmann)
(Der neue Vorstand (v.l.n.r.) Heiko Ilchmann, Manfred Kück, Nicole Dekker, Frank Martin – nicht im Bild Jürgen Röper – und der neue Beirat Burkhard Hoffmann)

Es wurde ein neuer Vorstand, ein neuer Beirat sowie eine neue Kassenprüferin gewählt. Kassenprüfer und Vorstand wurden ohne Gegenstimmen entlastet.

 

Ein neuer Vorstand wurde gewählt. Neben den „alten“ Vorstandsmitgliedern Heiko Ilchmann, Jürgen Röper, Nicole Dekker und Frank Martin begrüßt der Vorstand als neues Mitglied Manfred Kück. Dietmar Wonneberger scheidet als Beirat aus. Als neuer Beirat wurde Burkhard Hoffmann gewählt.

 

Wir danken Kurt Erfurt und Gerold Wieting für die langjährige Mitwirkung im Vorstandsgremium. Sie kandidierten nicht mehr

Frank Martin berichtete über die Kasse. Der Vorstand berichtete auch über Projekte wie die Streuobstwiese, Kranichzählungen und Vogelnistkästen. Für den abwesenden Jürgen Röper übernahm Klaus Dieter Lüken kurzfristig den Bericht über das Kooperationsprojekt Moor mit der KGS Hambergen. Der Imker Gerd Blume berichtete über das Bienenprojekt auf der Streuobstwiese.

Einzelheiten im Protokoll, hier zum Download.

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Protokoll Jahreshauptversammlung 2021
Protokoll Jahreshauptversammlung 2021.pd
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Blühstreifen auf dem Hof Hühnken

Wie schon 2021 hat der NABU Hambergen auch 2022 wieder für 100 m² eine Blühpatenschaft auf dem Hof Hühnken in Bramstedt übernommen.

 

Das Projekt überzeugt uns nicht nur auf Grund seiner Professionalität. Es geht auch in Qualität und Quantität weit über den üblichen landwirtschaftlichen "Blühstreifen" hinaus.

 

Mit dem Konzept soll den Paten ermöglicht werden, sich regional für den Schutz und die Förderung der Biodiversität einzusetzen. Die Fläche soll lebenswichtige Nahrung und Unterschlupf bieten für Klein- und Kriechtiere, Niederwild und  Bodenbrüter.

 

Die Patenflächen werden vom Hof Hühnken professionell zu einer großen Blütenzone zusammengefasst, damit ein größtmöglicher Lebensraum geboten werden kann.

 

Wer mehr zur Blühpatentschaft und den Hof Hühncken erfahren möchte, gelangt mit einem Klick auf das Bild zur Internetpräsenz des Hofes.

Vogelexkursion: Große Vielfalt, aber wenig Individuen

Nach zweijähriger coronabedingter Pause führte die Gärtnerei Kronacker in Zusammenarbeit mit Heiko Ilchmann wieder eine Vogelexkursion durch.

 

Rainer Merkt von der Gärtnerei berichtet:

 

"Nach zwei Jahren Pause haben wir uns endlich wieder zur Vogelwanderung getroffen, die ersten Teilnehmer waren auch überpünktlich da. Kurz nach  7:00 Uhr sind wir Richtung Wald in westlicher Richtung aufgebrochen, auf dem Weg dorthin hörten wir: Buchfinken, Zilpzalp, Mönchsgrasmücke und das Rotkehlchen.

 

Auf der Wiese vor dem Wald nahm eine Graugansgruppe das erste Frühstück ein, dicht dabei suchten ein Storch und ein Graureiher ebenfalls nach Essbarem. Im Wald wurde der Vogelsang deutlich lauter, hier zwitscherten Amseln, Kohlmeisen, Rotkehlchen, Buchfinken und den Zilpzalp, aus der Ferne hämmerte ein Specht. Die Wege im Wald waren immer wieder von umgestürzten Bäumen blockiert, die Winterstürme haben viel Schaden angerichtet, die Waldbesitzer haben es bis heute nicht geschafft, alle Bäume beiseite zu räumen. Vom Wald aus zogen wir Richtung Önersberg. Der Önersberg war früher ein Sandberg, heute ist er eine Sandkuhle mit einem kleinen See. Der Sand wurde über Jahrzehnte von den Moorbauern für den Wegebau verwendet. Das Gebiet ist landschaftlich sehr abwechslungsreich – hier stehen alte Eichen, Hainbuchenhecken, durch den Lehmabbau sind viele Seen entstanden, es gibt Sandkuppen aber auch feuchte Senken auf den Wiesen und viele Hecken, die Fridel Lütjen mit Mitgliedern unseres Hofvereins, Hofgemeinschaft Verlüßmoor, gepflanzt hat -, der Sandweg führt uns von der Geest langsam in die Moorniederung. Hier hörten wir weitere Vögel wie Rotkehlchen, Zaunkönig, Fitis und eine Feldlerche. Und  auf dem Rückweg sahen wir einen Raubwürger, der ist hier nur auf dem Durchzug in seine Sommergebiete in Skandinavien, dafür ist es aber eigentlich zu spät, es kann also sein, dass er in diesem Sommer hier bleibt. In unserem Gebiet leben immer noch viele Vogelarten, die Masse nimmt aber auch hier jedes Jahr ab, die Lebensbedingungen werden immer schlechter, es fehlt an Insekten, an heimischen Sträuchern, die Rückzugsorte und Nahrungsquelle für unsere Vogelwelt sind und da können wir alle mithelfen, indem wir unseren Garten mit einheimischen Sträuchern und Blühpflanzen verschönern und einen Teil mit einer Blumenwiese einsäen.

Wir alle haben einen sehr schönen Morgen erlebt und einiges dazugelernt, an dieser Stelle möchten wir uns bei Heiko Ilchmann vom NABU Hambergen ganz herzlich für die interessante Führung bedanken."

Einladung Vogelexkursion Gärtnerei Kronacker

Nach zweijähriger coronabedingter Pause führt Heiko Ilchmann nun wieder Vogelexkursionen durch.

 

Den Anfang macht eine Vogelführung am

 

Sonntag, den 24. April 2022 um 07:00 Uhr

 

auf dem Gelände der

 

Gärtnerei Kronacker,

Bremer Berg 17, 27729 Vollersode,

 

zu der alle Vogelinteressierten herzlich eingeladen sind (Anmeldung bitte bei Heiko Ilchmann (04793 3782) oder Gärtnerei Kronacker (04793 3414)). Nach der Führung gibt es bei Rainer Merkt von der Gärtnerei noch einen leckeren Kaffee auf der Diele. Wir freuen uns über reges Interesse.

 

Diesen und weitere Termine finden Sie / findet Ihr auch in unserer Terminübersicht.

 

Gelungene Aktion auf der Streuobstwiese

Bei strahlendem Sonnenschein trafen sich NABU Aktive und Freunde, insgesamt 13 Personen, am vergangenen Sonnabend zum Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese.

 

Im Vordergrund stand die Obstbaumpflege.Unter fachkundiger Anleitung von Kurt bekamen die Bäume ihre Pflegeschnitte. Hoch hinaus ging es dazu für Matthias, Heiko und Klaus Dieter, die für die Schnittaktion in die Baumkronen stiegen.

Am Boden entfernten Mike, Erika, Manfred und Nicole die Gitterumrandungen, die die Stämme der Obstbäume vor unseren tierischen Rasenmähern schützen, und schnitten Wassertriebe ab. Mit dem Baumschnitt wurden die Totholzhecken aufgefüllt.

 

Auch Teich, Hummelwiese und Bienenwiese erhielten einen Frühjahrsputz.

Den Teichrand befreite Jürgen von Erlenfrüchten, herabgefallenen Zweigen und welken Gräsern.

Christine kümmerte sich derweil um die Pflege der Hummelwiese. Unter anderem wurden Blütenstände der Stauden, die im Winter Insekten und Spinnen als Quartier gedient hatten, abgeschnitten, die Laubdecke und Beikräuter entfernt und der Boden aufgelockert. So steht einem blühenden und summenden Frühjahr und Sommer nichts mehr im Wege.

Marianne und Gerd bereiteten die Bienenwiese für die Saison vor. Es wurde ein neuer Tisch für die Bienenvölker aufgestellt und das Staudenmenü wurde neu arrangiert.

Damit die Wiese nicht zu einer Hügellandschaft wird, glättete Hendrik die Maulwurfshügel. Der Maulwurf war den ganzen Winter über fleißig und hatte ein wahres Gebirge geschaffen. Das Abtragen der Hügel stört den Maulwurf nicht. Es handelt sich dabei lediglich um Abraum aus den Maulwurfsgängen.

Nach einer kleinen Stärkung, organisiert von Heiko, ging es dann mittags in den Endspurt.

Es war ein rundum gelungener Einsatz, der viel Spaß gemacht hat. Eine Fortsetzung im frühen Sommer wurde gleich an Ort und Stelle verabredet.

Wir danken allen, die am Einsatz so tatkräftig teilgenommen haben!

 

Text und Bilder: Nicole Dekker

Arbeitseinsatz auf der Streuobstwiese am 19.03.2022 um 09:30 Uhr

Liebe Hamberger NABU Mitglieder,

 

Wir planen einen gemeinsamen Arbeitseinsatz auf unserer Streuobstwiese in Hambergen am:

 

Sonnabend

den 19. März 2022 um 09:30h.

 

 

 

Wir freuen uns über rege Teilnahme.  Es gibt wie immer viel zu tun. Der Einsatz bietet darüber hinaus eine gute Gelegenheit, "alte" Mitglieder wiederzutreffen und "neue" Mitglieder kennen zu lernen.

 

Damit wir den Einsatz planen können, bitten wir um kurze Anmeldung idealerweise per E-Mail unter vorstand@nabu-hambergen.de möglichst bis zum 14. März 2022. Die Kontaktdaten kann man außerdem hier abrufen.

 

Wer übrigens noch nie auf der Streuobstwiese war, hier die Adresse: Bremer Straße 2, 27729 Hambergen. Direkt linkerhand vom neuen Rathaus befindet sich das alte Rathaus (Jugendfreizeitzentrum).  Dort links vorbei gehen, über die Wiese. Dann lauf ihr direkt auf ein (schönes) Holztor zu. Dort ist die Streuobstwiese.

 

Wir hoffen auf rege Teilnahme und freuen uns auf Euch!

 

Viele Grüße

Das Vorstandsgremium des NABU Hambergen

 

P.S: es gelten die gültigen COVID-19 Bestimmungen für Treffen im Freien.

Nistkästen des NABU Hambergen finden große Nachfrage

 

Damit hatten wir nicht gerechnet:

Schon kurz nachdem Heinz Kramer und Nicole Dekker am vergangenen Freitag ihren Stand mit den selbstgebauten Vogelnistkästen auf dem Wochenmarkt Hambergen aufgebaut hatten, kamen so viele Vogelfreunde, dass die Nisthilfen innerhalb kürzester Zeit vergriffen waren. Bereits um kurz vor 15 Uhr fand der letzte Kasten einen neuen Besitzer.

Auch in diesem Jahr hatte die Gruppe Technik des NABU Hambergen (Heinz Kramer, Siegfried Arndt und Gerold Wieting) in ihrer Freizeit liebevoll mit großem Engagement und in Handarbeit wieder viele der beliebten Nistkästen hergestellt. Gegen eine Spende an den NABU wurden Kästen für Meise, Rotkehlchen, Sperling, Star, Haus- und Gartenrotschwanz, Kleiber, Trauer- und Grauschnäpper und viele mehr angeboten. Eulenkästen konnten bestellt werden.

 

 

Bei der Aufhängung der Kästen sollte neben einer freien „Einflugschneise“ eine Ost-/Süd-Ausrichtung gewählt werden, die möglichst nicht der vollen Sonne ausgesetzt ist. Neu im Programm ist eine Ausführung mit einer Aufhängung aus solidem Draht, mit der der Nistkasten im Baum an einem Ast aufgehängt werden kann.

 

Die Hamberger Nisthilfen zeichnen sich besonders durch ihre solide Bauweise aus heimischem Lärchenholz und kleine technische Raffinessen aus. Das selbst aufbereitete und gelagerte Lärchenholz wird zunächst zwei Jahre getrocknet. Die Lärchenstämme werden professionell zu Brettern aufgeschnitten, aus denen die Technikgruppe die Kästen fertigt. Der aufwändige Prozess, der vollständig ehrenamtlich erfolgt, lohnt sich. „Wie lange ich an einem Kasten durchschnittlich arbeite, kann ich gar nicht genau sagen“, berichtet Heinz Kramer, „aber so um die zwei Stunden werden es vermutlich sein, je nach Kasten auch schon mal mehr. Dafür halten die Kästen aber in der Regel auch etwa zehn Jahre oder länger.“

 

 

Wer nun keinen Nistkasten mehr bekommen hat, muss aber nicht auf die Nisthilfen verzichten. Im kommenden Winter beginnen die Nistkastenbauer wieder mit der Produktion. Spätestens zur nächsten Brutsaison gibt es dann wieder Kästen.

 

Bilder: Dietmar Wonneberger und Nicole Dekker

Text: Nicole Dekker

Nistkästen auf dem Wochenmarkt Hambergen am 11.03.2022

Gemütliches Zuhause für Mauersegler, Meise, Rotkehlchen und Co.

 

Langsam wird es wärmer, es sprießen Blätter und Blumen und die Vögel kündigen zwitschernd den Frühling an. Sie schauen schon jetzt in geeignete Kästen, um eine für sie infrage kommende Brutmöglichkeit sicherzustellen und vorzubereiten, sie klopfen und hämmern.

Auch die Gruppe Technik des Nabu-Hambergen, die sich seit Jahren sehr erfolgreich  für heimische Brutvögel einsetzt, hat geklopft und gehämmert und Nistkästen gefertigt.

Die Nistkästen werden von den erfahrenen Nistkastenbauern Heinz und Siggi am 11. März 2022 auf dem Wochenmarkt an der Hamberger Kirche in der Zeit von 13:00 bis 17:00 Uhr präsentiert. Gegen eine Spende kann man die Kästen mitnehmen und die Vögel bei der Wohnungssuche unterstützen.

Das Nistkastenprogramm ist sehr vielfältig, es deckt alle heimischen Brutbedarfe für Vögel ab. Die Hamberger Nisthilfen zeichnen sich besonders durch ihre solide Bauweise und Lärchenholz aus. Zwei Jahre hat das selbst aufbereitete und gelagerte Holzmaterial getrocknet. Die Stämme werden professionell  zu Brettern aufgeschnitten, Kastenzuschnitt und -bau erfolgen durch Aktive und im privaten Arbeitsbereich. Dieser Prozess ist sehr zeit- und arbeitsintensiv.

Erfolgreiche Entkusselungsaktion am Heilsberg

Im Heilsmoor kann der Blick nun wieder ungehindert vom Heilsberg aus über die Moorfläche schweifen.

Am 26. Februar 2022 machte sich ein neun Personen starkes Team bewaffnet mit Motorsägen, Astscheren und Gummistiefeln auf zum Heilsberg, um an dessen Fuß den schon recht stattlich aufgewachsenen Kiefernwald zu entfernen. Die größeren Kiefern wurden von Heiko Ilchmann, Jürgen Röper und Nicole Dekker mit der Motorsäge gefällt, die kleineren mit Muskelkraft inklusive Wurzel herausgezogen oder mit der Astschere abgeschnitten. Dann wurde das Schnittgut von Mike und Klaus Dieter Lüken sowie Silke, Thomas und Konrad Köhring aus dem Moor in den Wald gebracht.

Die Beseitigung junger Gehölze, wie Kiefern und Birken, sogenannter "Kussel", ist in entwässerten Mooren notwendig, um  der Verwaldung und übermäßigen Verdunstung durch die Gehölze entgegenzutreten.

Durch die Regenfälle des vergangen Jahres und der ersten Monate des neuen Jahres ist das Heilsmoor derzeit erfreulicherweise wieder deutlich nasser als noch in den vorhergehenden Jahren.

 

Der Vorher-Nachher-Vergleich

Das Team

Die Entkusseler (v.l.n.r.): Heiko, Nicole, Mike, Klaus Dieter, Jürgen, Thomas, Silke, Konrad
Die Entkusseler (v.l.n.r.): Heiko, Nicole, Mike, Klaus Dieter, Jürgen, Thomas, Silke, Konrad

Die Eindrücke

Entkusseln 2022 – wir können’s noch…

Thomas Köhring (KGS Hambergen) berichtet vom Entkusseln mit den SchülerInnen des 7. Jahrgangs der KGS Hambergen im Springmoor und Heilsmoor:

 

Januar 2021: Trotz vieler Hoffnungen war in diesem Winter das Entkusseln ausgefallen.

 

Das erste Mal seit Bestehen unseres Patenschaftsvertrages (2003) sind die SchülerInnen des 7. Jahrgangs der KGS Hambergen ihren Verpflichtungen nicht nachgekommen:

 

Corona hat uns alle ins Homeschooling verbannt. Zu diesem Zeitpunkt war noch keiner von uns geimpft und das Risiko einer Infektion mit lebensbedrohlichen Folgen viel zu hoch…

 

Um so wichtiger war es uns, im Januar 2022 zu zeigen: Wir sind noch da und lassen unser Patenschaft nicht einschlafen!

Inzwischen gab’s Impfungen. Die Omikron-Variante zeigte aber, dass sie diese bereits überlistet hatte. Sie war jedoch nicht mehr so gefährlich: Die Schule blieb offen und die Zusammenarbeit mit „schulfremden Personen“ war unter Einhaltung der 2G+ -Regel wieder erlaubt. Wir waren nicht ganz sicher, als wir im Dezember 2021 an die konkreten Planungen gingen: Ist das Mut oder Leichtsinn, bei steigenden Coronazahlen trotzdem einen Entkusselungseinsatz zu planen? Darüber hinaus waren Dezember ‘21 und Januar ‘22 so verregnet, dass über Wochen hinweg kaum Besserung in Sicht war.

Irgend jemand ganz oben meinte es wohl gut mit uns: Am 25. und 26. Januar machte der Regen eine Pause. Bis zu diesem Tag gab’s im 7. Schuljahr auch keine Infektionen, die beim Zusammentreffen mit NABU-Mitgliedern zur Gefahr geworden wären…

 

Am 25. Januar waren die Klassen 7.1 und 7.3 im Springmoor: Zwei Gebiete in der Größe mehrerer Fußballfelder wurden regelrecht „blank geputzt“. Unsere SchülerInnen waren hochmotiviert und froh, der Schule mal zu entkommen und auch alle Begleiter vom NABU waren erleichtert, endlich wieder in Sachen Umweltschutz aktiv werden zu können.

Noch dazu kam: Das Springmoor bietet relativ trockenes Gelände, so dass ein Mal Baumraustragen weniger kräftezehrend war als im Heilsmoor.

 

Damit waren dann am 26. Januar die Klassen 7.2, 7.4 und 7.5 konfrontiert: Tiefe Wasserlöcher und hohe Grasbulten machten das Raustragen der gefällten Bäume ungleich schwerer! Für diese Klassen war nicht das Fällen der Bäume problematisch, sondern garantiert das Raustragen… Gut gefrühstückt, perfekt angezogen und hochmotiviert

 

(Dank an Eltern und KlassenlehrerInnen!) haben auch diese drei Klassen Höchstleistungen vollbracht – das muss man neidlos anerkennen.

Das war auch gut so, dann seit dem letzten Arbeitseinsatz waren zwei Jahre vergangen und die Kiefern und Birken umso mehr gewachsen.

Seitens des NABU Hambergen haben wir 11 „Entkussler“ gezählt.

 

Hinzu kam Unterstützung vom ehemaligen und aktuellen Samtgemeindebürgermeister, mindestens vier Mitstreitern der BIOS OHZ und zwei Mitgliedern des NABU-Ortsverbandes

 

OHZ. Schön, dass Zusammenarbeit in Sachen Moorpflege so gut funktionieren kann…

 Dabei wären wir eigentlich noch mehr gewesen:

 

Die ältere Generation unserer NABU-Mitglieder ist in diesem Jahr vorsichtshalber zu Hause geblieben: Trotz Impfung hätte eine Corona-Infektion für sie gefährlich werden können. Deshalb hieß es: Abtauchen und abwarten!

 

Hoffentlich entwickeln sich die Dinge so, dass wir im nächsten Winter tatsächlich wieder alle wiedersehen – das wäre toll. Für unsere NABU-Mitglieder und unsere Schüler.

 

Eine gemeinsame Kraft, die schon so viel geschafft und noch mehr vor hat…

Der Vorher-Nachher-Vergleich zeigt es:

Die Eindrücke

Text: Thomas Köhring

Bilder: LehrerInnen der KGS u.a.

Der NABU Hambergen und natürlich das Moor danken für den tollen Einsatz!

Wintereinsatz am Trafo

Auf Grund der Pandemie sind leider auch beim NABU Hambergen derzeit die Möglichkeiten für Arbeitseinsätze beschränkt.

 

Umso mehr freuen wir uns, dass Heiko, Jürgen, Marcel und Nicole am 15. Januar 2022 beim ersten Einsatz des Jahres den diesjährigen Winterschnitt am Trafo Hornacker durchführen konnten.

 

Beschnitten wurden die Außenhecke und die Büsche vor dem Trafo. Außerdem wurde der wilde Wein an der Außenfassade zurückgeschnitten und der Eingang vom emsigen Efeu befreit, das schon Anstalten machte, durch die verschlossene Eingangstür in den Innenraum vorzudringen. Das Schnittgut brachten Jürgen und Marcel direkt zur Grünschnittsammelstelle.

Bilder: Heiko Ilchmann, Text: Nicole Dekker